Tier(gesund)halter - Alter Hund - na und

Alter Hund - na und!

Wie ist das Leben mit einem Hundeopi...?

Wie ich mir um meinen Dicken richtig Sorgen gemacht habe und sich dank der Homöopathie alles zum Guten wendete...

Der Dicke

So nennen wir ihn schon seit zwölfeinhalb Jahren. Eigentlich heißt er Timmy. Seinen Spitznamen bekam er, als er im Alter von 10 Monaten zu uns kam. Er war fett, unförmig, hatte noch nicht einmal ansatzweise Muskulatur, fettiges, talgiges Fell (eklig anzufassen) und war ständig vor Stress sabbernd. Die Reaktion auf ihn "wo hast'n den her..."

 

Dick ist er schon lange nicht mehr. Ich habe ihn damals direkt auf Rohfutter umgestellt und meinen Couch-Potato wohl dosiert an mehr Bewegung gewöhnt. Das Ergebnis: Tolles Fell, Muckis, Ausdauer und Sabbern nur noch, wenn man in seiner Gegenwart Bananen isst....

 


Wo ist die Zeit geblieben?

Ist jetzt alles anders?

Die Zipperlein

Beobachtungen

Homöopathie

Silicea

Noch mal von vorne

Calcium carbonicum

Carbo vegetabilis

Alles wieder gut

Die Jahre sind im Fluge vergangen. Jetzt ist mein Bubi ein Hundeopi - mit allen Wehwehchen und Einschränkungen, die das Alter bei jedem Lebewesen mit sich bringt.

Beim Menschen ist das Alt werden ein mehr oder weniger schleichender Prozess. Bei einem Hund kann Altern von eben auf jetzt geschehen. 

Man muss bedenken, dass ein Menschenjahr sieben Hundejahre sind und in sieben Jahren kann viel passieren. Da rasen unsere alten Fellnasen im Januar noch wie Jungspunde mit Hundekumpels über die Wiese und im August gehen sie lieber gemächlich eine Runde schnuffeln.

 

Für den Menschen sind 10 oder 12 Jahre eine verhältnismäßig kurze Zeitspanne - für den Hund ist es ein ganzes Leben. Leider vergessen wir das oft und sind dann richtig erschrocken, wenn unser treuer Begleiter plötzlich beim Aufstehen Probleme hat, die Verdauung vielleicht nicht mehr so richtig funktioniert, er inkontinent wird, schnell außer Puste gerät, nicht mehr richtig sieht und vielleicht gar nichts mehr hört.

Alles geht langsamer, gemächlicher. Die Prioritäten werden anders gesetzt. Früher waren rennen und lange Spaziergänge wichtig, heute ist ausgiebiges Schnuffeln, in der Sonne liegen und viiiieeel schlafen.

Aber deshalb ist das Leben mit einem alten Hund nicht schlechter oder anstrengender. Im Gegenteil, es kann sogar richtig entspannt sein. Sicher, ich überlege mir schon, ob ich ihm das ein oder andere noch zumuten kann oder ob es für ihn besser ist, zu Hause zu bleiben. Alles was seinen gewohnten Ablauf oder seine gewohnte Umgebung durcheinander bringt, regt ihn auf - das muss ich eben vermeiden. Andererseits sind Spaziergänge mit ihm sehr entspannend. Er trottet neben mir her - er entschleunigt mich - werde ich zu schnell, wird er einfach langsamer - das ist gut für uns beide.

Ich finde, jedes Hundealter hat seine schönen Seiten. In jungen Hundejahren ist es die Freude an Spiel, Spaß und Bewegung und im Alter das gegenseitige Vertrauen und Verstehen - da reicht ein Blick und wir beide wissen Bescheid.

Im Sommer letzten Jahres fiel es mir zu erst auf, dass mein Dicker nicht mehr so gut unterwegs war wie sonst. Bei Wanderungen in den Alpen wurden die Strecken immer kürzer. Zuerst ging es noch zu Pfoten bergauf und auch wieder runter, dann nur noch bergauf und mit der Seilbahn runter, zuletzt mit der Seilbahn rauf und runter und oben nur eine kleine Runde. Das Jahr davor waren große Wanderungen kein Thema. Im November strengte ihn eine Bahnfahrt nach Neustadt sehr an, das stellte im Jahr zuvor für ihn überhaupt kein Problem dar.

Wie der Mensch, so denkt sich auch ein Hund "Kannn ich noch..." - Im Kopf bleibt man ja 20 (egal ob in Hunde- oder Menschenjahren), doch der Körper zeigt seinem Denker dann doch die Grenzen. "Treppe runter rasen und hüpfen... das kann ich noch, mach' ich mit Links..." - Pustekuchen. Ausgerutscht ist er, weil die alten Knochen doch nicht mehr so schnell reagieren und wer immer nur langsam vor sich her trottet, hat auch nicht mehr so viele Mukkis, die die Kraft für solche Eskapaden liefern. Das Ende vom Lied: Auf die Treppenstufe geknallt und eine dicke Beule am Brustbein. Autsch.

 

Im Sommer meldeten sich einige Gewitter zu Wort. Es rumpelte in der Ferne und ich dachte, jetzt will der Dicke gleich wieder unter mein T-Shirt. Seit einer bösen Gewittererfahrung hat mein Bubi panische Angst vor Petrus' Gepolter. Aber irgendwie war es anders. Das Gewitter zog über uns mit mächtig viel Radau - aber mein Schisser reagierte kaum, hob mal kurz den Kopf, hielt die Nase in die Luft ..... und plumpste wieder in seine Wohlfühllage. Hhmmm .... plötzlich entspannter Hund oder was?  Dass er spät abends meinen Aufruf zur letzten Gassirunde ignorierte, war nichts Neues - er ließ sich immer schon gern bitten. 

Also gut, ein Hund ohne Gewitterangst, ist doch was Feines. 

Das Jahr neigte sich dem Ende - Silvester!! Die Jahre zuvor lief das immer so ab: Spätestens um 22.00 Uhr Gassi gehen, überall die Rollos runterlassen und ab halb zwölf den Fernseher so laut wie möglich... und trotzdem hatte ich einen mega gestressten Hund, der dermaßen sabberte, dass ich aus dem Wohnzimmer rudern konnte. 

Aber jetzt? Nix? Der pennt! Hallo!!?? - Da dämmert es mir: Timmy hört nichts mehr  - nicht das winzigste Bisschen. Deshalb ignorierte er auch meine Gassigangaufrufe - er hörte mich einfach nicht.

Ich habe mir meine Hunde schon immer genau angeschaut. Ab und an sämtliche Körperöffnungen inspiziert - Zähne, Ohren und das andere Ende der Fellnasen, mal alles abgetastet, Fell durchgewuschelt, Pfoten und Krallen gecheckt. Bei solch einer "Routineuntersuchung" fielen mir zwei weiche "Beulen" (eine an der Schulter und die andere am Brustbein, dort wo mal das Hämatom vom Treppensturz war), zwei dicke Atherome (verstopfte Talgdrüsen) auf dem Rücken, ein paar kleine Warzen und eine Liegeschwiele auf. Alles nichts besorgniserregendes. Die weichen Beulen sind Lipome (Fettgeschwülste) die sich entweder einfach so bilden, niemand weiß warum oder auch nach einer Gewebezerstörung entstehen können. Das an der Schulter liegt an einer beliebten Impfstelle und das am Brustbein bildete sich wohl nach dem Treppensturz-Hämatom.

Aber eine Sache, die ich entdeckte, war mir nicht so gleichgültig: Zwei Perianalfisteln an der Afterrosette. Diese Teile bilden sich gerne bei alten Rüden, warum und wieso ist unbekannt. Man vermutet dahinter eine Atoimmunerkrankung, das kommt bei Timmy aber nicht in Frage. Ich denke, es ist das Alter. Allerdings sollten die Fisteln behandelt werden, da sie, wenn sie zu groß werden beim Kotabsatz stören und Schmerzen verursachen. Schulmedizinisch wird über ein Antibiogramm festgestellt, welche Bakterien sich in dem Bereich vermehrt haben und dann ein entsprechendes Antibiotikum verschrieben. Hilft das nicht, winkt das Skalpell. Beides wollte ich meinem Dicken nicht zumuten. Wozu habe ich eine Ausbildung in klassischer Homöpathie? 

Also setzte ich mich hin und notierte mir zunächst seine Baustellen. Diese waren alle samt äußerlicher Natur in Form von "Gewächsen", ansonsten hatte mein Opi weiter keine Beschwerden - dass er nichts hörte, schob ich ebenfalls auf's Alter.

 

Im Prinzip sind "Hauterscheinungen" ein Indiz dafür, dass der Körper etwas los werden will und schiebt das, was innen nicht stimmt nach außen auf die Haut - also weg vom Wichtigen (den Organen) hin zum weniger Wichtigen (der Haut)

Schlägt man im Repertorim (Verzeichnis aller Symptome und den dazu gehörigen Mitteln) findet man für Atherome  47, für  Fisteln 74, für Lipome 23 und Warzen 136 Mittel, ohne die Besonderheiten (ob sie bluten, eitern etc., an welchen Stellen sie sind oder nach was sie auftraten). Ich ergänzte noch ein paar Modalitäten (besagte Besonderheiten) und  änderte die Wertigkeit (was war mir wichtig: die Fisteln). Von meinem Repertoriumsprogramm wurden mir mehrere Mittel vorgeschlagen, mit deren Hilfe ich diese Symptome behandeln könnte. Da ich aber nur ein Mittel brauche, muss ich zur Auswahl noch in der Materia Medica nachlesen. Das ist ein Verzeichnis in dem alle bisher bekannten homöopathischen Mittel und ihre Wirkungsweise auf die verschiedenen Organe und Extremitäten, die Haut und die Besonderheiten beschrieben sind. Hier geht es richtig ins Detail. Ziel ist ja, das ähnlichste Mittel zu finden. Man ließt die vorgeschlagenen Mittel durch versucht eines zu finden, das so dicht wie möglich an den gezeigten Symptomen dran ist. Nur mal als Beispiel die Warzen - da gibt es hunderte verschieden: Die einen sind grau und flach, die anderen sind gestielt, mache kommen nur an Armen und Beinen vor, andere am Rumpf und so weiter....

 

In weiteren Nachschlagewerken, die sich ausschließlich mit bestimmten Mitteln noch detailreicher beschäftigen, fand ich Silicea als das Mittel, das meinem Dicken bei seinem Fistelproblem helfen könnte.

 

Er zeigte zu diesem Zeitpunkt keinen nennenswerten weiteren Symptome, so dass ich mich nur auf diese Äußerlichkeiten beziehen konnten - die kleine Heiserkeit, die da langsam aufkam, schien mir nicht relevant. 

Er bekam also Silicea. Zwei Tage nach der Silicea-Gabe bekam ging's los: Heftiger schleimiger Durchfall und Erbrechen. Blöd nur, dass im gleichen Zeitraum sein gewohnter Tagesablauf durch eine große Familienfeier in unserer Wohnung durcheinander gebracht wurde und ich diese Reaktion auf den Stress schob und nicht mit Silicea in Zusammenhang brachte. 

 

Eines der beiden Atherome wurde in den folgenden Tagen weicher, gummibärchenähnlich, beide Fisteln wurden ebenfalls weicher und sonderten ein gelbliches Sekret ab. Ok, dachte ich, Volltreffer. Dann stagnierte das Ganze und ich wiederholte Silicea. Und - was soll ich sagen - wieder Durchfall und Erbrechen und jetzt erst dämmerte es mir, dass das mit dem Mittel zusammen hing und ein deutliches Zeichen dafür war, dass das Mittel nicht das Richtige war, obwohl die Fisteln sich erneut ein wenig entleerten. Ich hatte zu dem eine höhere Potenz gewählt, was dazu führte das Timmy das Mittel "prüfte", das heißt, er zeigte neue Symptome, die nichts mit ihm zu tun hatten aber im "Mittelbild", also in der für das Mittel typischen Symptomenbeschreibung enthalten ist.

Ich wartete noch einige Zeit ab, ob sich in Richtung der Fisteln, Atherome, Lipome noch etwas tat. Aber nichts dergleichen. Im Gegenteil, die Fisteln wurden wieder größer und hart.

Ich nahm mir meinen Timmy nochmal genauer unter die Lupe. Schrieb alles auf, was an ihm im Moment nicht stimmt.

Das sind besagte Atherome, Lipome, Liegeschwielen, Warzen und die Fisteln. Inzwischen wurde aus der leichten Heiserkeit, ein Husten beim Benutzen der Stimme und bei Aufregung, ebenso geriet er bei Anstrengung etwas außer Puste.

Dieses Mal bezog ich bei der Mittelwahl nicht nur die sichtbaren Symptome mit ein, sondern berücksichtigte auch das Timmys Wesen (hätte ich gleich tun sollen :-( ).

 

Es gibt sogenannte Konstitutionsmittel. Das sind Mittel, die am besten zu einer bestimmten Wesensart passen, d.h. wenn ein Mittel die gezeigten Symptome abdeckt und dann auch noch zur Wesensart passt, um so besser. Ein Beispiel: Ein Hund zeigt auffälligen Juckreiz, beißt sich sogar die Pfoten auf und neigt zu Ohrenentzündungen, außerdem ist das Kerlchen ein extremer Unruhegeist, der alles unter Kontrolle haben muss und auch nachts nicht weiß, wo er schlafen soll und immer hin und her wandert. 

Würde ich jetzt ein Mittel nehmen, dass zwar den Juckreiz und die Ohrenentzündung berücksichtigt aber ansonsten eher für einen trägen, in sich ruhenden Hund geeignet wäre, der nachts wie angepappte auf seiner Decke liegt, würde es dem kleinen Patienten nicht helfen. Es muss ein Mittel sein, dass auch den Kontrollfreak und Wanderschläfer berücksichtig.

 

Mein Dicker ist eher ein ruhiger, phlegmatischer Typ  - langsam in der Bewegung (schon immer gewesen), langsam in der Auffassungsgabe. Er geht jedem Konflikt aus dem Weg, ist nicht der Mutigste und eher unterwürfig.

Seine Hautproblematik und sein Wesen führten mich zu Calcium carbonicum. Dieses Mittel hatte ihm schon einmal in seiner Jugend bei Schultergelenkschmerzen geholfen. Warum ich nicht gleich so vorgegangen bin .... das wissen die Götter... Wahrscheinlich habe ich mich von der "bewährten Indikation" verleiten lassen.

Er bekam es in der gleichen Potenzstufe wie Silicea.

Nach ein paar Tagen wurden die beiden Fisteln wieder weicher und sonderten blutig, eitriges Sekret ab. Ich half bei der Entleerung etwas nach und säuberte anschließend das gesamte Areal mit Calendula-Lösung. Die kleinere der beiden Fisteln verschwand vollständig, eins der beiden Atherome konnte ich beim Abtasten nicht mehr finden, an Stelle der Liegeschwiele befindet sich nun Fell.

Nach zwei Wochen wurde die verbliebene große Fistel wieder hart und ich wiederholte die Gabe Calcium  carbonicum. Etwa eine Woche später war die Fistel "reif" - sie war ganz weich, der Sekretinhalt ließ sich mit leichtem Druck vollständig entfernen, bis nur noch Blut zu Tage trat. Ich reinigte wieder alles mit Calendula-Lösung. Seit dem hat sich die Fistel nicht mehr gemeldet. Die Afterrosette ist fast wie neu.

Dann zeigte sich aber ein Gesamtzustand, der mir absolut nicht gefiel.

Seine "Gewächse" hatten sich zurückgezogen, dafür wurde er zunehmend schwächer. Mein Dicker fiel förmlich in sich zusammen. Sein breites Aussiegrinsen war nicht mehr da, das Gesicht um die Schnauze regelrecht eingefallen - er sah irgendwie traurig aus. 

Die Schwäche, die Atemnot und die Husterei nahmen zu - vor allem die Schwäche bereitete mir Kummer. Er hatte keinen Antrieb, lag den ganzen Tag nur irgendwo rum, interessierte sich für nichts und der Gassigang war für uns beide eine Strapaze. Er hatte keine Lust oder Kraft zu Laufen und ich musste ihn irgendwie motivieren, wenigstens die paar Schritte ins Feld zu gehen, damit er seine Geschäfte erledigen  konnte - denn mein Mimöschen kann nur mit Grün unterm Popo....

Also wieder meine gesammelten homöopathischen Nachschlagewerke zur Hand genommen und eifrig die Materia Medicae studiert....

Calcium carbonicum schien immer noch das Mittel der Wahl zu sein, denn es deckte die genannten Symptome ab aber irgendwie fehlte da so der letzte Kick. Wenn es das passendste Mittel für Timmy gewesen wäre und nur die Potenz nicht gepasst hätte, hätte sich in Bezug Atemnot und Schwäche wenigstens etwas tun müssen - aber da geschah leider nix.

 

Etwas weiter hinten bei den vorgeschlagenen Mitteln im Repertorium erschien Carbo vegetabilis. Das ist ein Mittel, dass vorzugsweise alten Menschen hilft, die stark geschwächt sind, bei denen die Vitalität fehlt, die schwerfällig, zittrig und träge sind und bei denen sich Gleichgültigkeit breit macht  Die Sauerstoffaufnahme ist mangelhaft (Atemnot); die  Stimme geht vor allem bei Anstrengung verloren, Übersäuerung des Magens mit Aufstoßen, Geschwüre und Furunkel sind ebenfalls im Mittelbild zu finden.

Timmy bekam von mir eine Gabe in einer mittleren Potenz - einmalig. Ich gab sie ihm am Nachmittag.

Am nächsten Morgen, ein Hilferuf von Herrchen "Mit Timmy stimmt was nicht".... Trotz seiner Schwäche stand mein Bub sonst jeden Morgen bei Herrchen in der Küche im Weg rum, wenn der sich sein Frühstück machte.... nur an diesem Morgen nicht. Auf einen Anstupser reagierte er nicht, auf einen wiederholten, etwas festeren Stupser auch nicht. Ich fühlte seinen Atem und seinen Herzschlag - alles gleichmäßig. Mein Dicker ratzte tief und fest.... er schlief sich regelrecht aus, er erschlief sich Kraft.

Und dann war es wie ein Wunder: Es ging meinem Hundeopi von Tag zu Tag besser, die Schwäche schwand, der Husten wurde weniger, er konnte seine Stimme wieder benutzen. Seine Schritte wurden von Tag zu Tag flotter, er ging sogar wieder voran zu unserer Gassifeldrunde, freute sich über Hundekumpels, hüpfte sogar mal neben mir her. Seit dem ist er super gut drauf - sein Aussiegrinsen hat er wieder, hat an allem Interesse, steht  morgens in der Küche im Weg rum ..... und wird sogar wieder ein bisschen frech.

Es macht so viel Freude zu sehen, wie die Lebensgeister wieder zurück gekehrt sind, wie viel Spaß mein Senior am Leben hat. Ich muss ihn sogar jetzt ein wenig einbremsen, weil meinen Dick doch ab und zu der Übermut packt und er meint, Treppen rauf oder runter springen zu müssen.


An diesem Fall kann man sehr schön sehen, wie homöopathische Mittel in der Lage sind, den Organismus so zu stimulieren, zu unterstützen, dass nicht nur oberflächliche Symptome geheilt werden können, sondern auch Lebensfreude und somit Lebensqualität zurück kehren kann.

 

Die genannten Mittel sind nur für diesen Hunde - meinen  Timmy - in seinem speziellen Fall hilfreich. Ein Hund oder eine Katze mit ähnlichen Symptomen bräuchte sicher andere Mittel. Die Wahl der Mittel bezieht sich immer individuell auf den jeweiligen Patienten. Man kann nicht pauschal sagen, dieses oder jenes Mittel hilft bei dieser oder jener Erkrankung. Sicher gibt es sogenannte "bewährte Indikationen" - also Mittel, die bei bestimmten Pathologien häufiger verwendet werden aber man sollte sich davor hüten, blind darauf zu vertrauen.......Im Bezug auf Silicea ist diese "bewährte Indikation" richtig schön schief gegangen.

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Pro BARF

Warum biologisch artgerechte Rohfütterung Deinem Hund gut tut...

...die Erfahrungsberichte sprechen für sich

Seit ca 5 1/2 bis 6 Jahren "Barfen" wir mit Hilfe von Frau Schäfers abwechs-lungsreichen Tagesmenues.

Murphy hat, wie so viele Boston Terriers, an Erbrechen und Darmproblemen mit Durchfall und starken Blähungen gelitten. Seitdem wir Barfen haben wir einen gesunden und wesentlich agileren Hund der mit Freude frisst und mit sichtlich mehr Freude lebt. Die Magen-Darm-Probleme gibt's nicht mehr. Sogar bei der diesjährigen Hitze hatten kein Problem. Wir sind vom Barfen überzeugt.

Karin mit Murphy

Ich bin überzeugt vom BARF Konzept für den Hund und habe in Sunny's Futternapf den idealen Service Partner gefunden.

Ich mag die kompetente Beratung und die Flexibilität bei der individuellen Menüzusammenstellung für Billie. Er wird dieses Jahr 6 Jahre alt und ist mit seinem Idealgewicht ein zufriedener und gesunder Hund. 

Ich wünsche Sunny' s Futternapf noch weiterhin viel Erfolg!

Anne-Katrin mit Billie

Wir sind mehr als überzeugt vom Rohfutter, denn im Alltag,

wie auch beim Camping-Urlaub kommt man sehr gut mit dem 

portionierten Futter zurecht. Durch das perfekt abgestimmte 

Futter ist Rudi gesund und aktiv, er hat ein wunderbares Fell, 

gesunde Zähne und weil er so gut riecht, mag man immer an 

ihm schnüffeln️.

Herzliche Grüße

Stefanie und Klaus  mit Rudi


Nach jahrelangen Problemen mit einem medizinisch unheilbaren Hautausschlag bei meiner 13 Jahre alten Hündin Asali, habe ich mich entschieden von der Trocken- auf die Rohfütterung umzustellen. Ich war sehr erstaunt. Schon nach kurzer Zeit war der Ausschlag verschwunden (kam auch nie wieder), Asalis Fell sah plötzlich viel glänzender und gepflegter aus und auch der starke Geruch, den sie davor an sich hatte war weg. Schon mit vier Jahren wurde bei ihr Arthrose festgestellt. Erst vor kurzem sagte mir der Tierarzt wie erstaunlich gut ihr Zustand in diesem hohen Alter für ein Ridgeback sei. „Sie würde richtig gut aussehen“. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Umso mehr bin ich unglaublich dankbar  hier vor Ort auf Frau Schäfer und Sunnys Futternapf getroffen zu sein. Meiner Meinung nach trägt diese Art und Weise der „natürlichen Fütterung“ ganz entscheidend zu Asalis Aussehen und Gesundheit bei. Akira meine zweite Hündin (mittlerweile über 10 Jahre alt) kam völlig verwildert und ausgehungert aus Spanien zu uns. Vom Trockenfutter, was ich ihr zu Beginn gegeben hatte, wollte sie kaum etwas nehmen. Als ich dann wegen Asali die Umstellung auf Rohfütterung gemacht habe, nahm Sie ihr Menü mit großer Gier und Appetit. Ihr Fell ist wunderschön geworden und auch ihr Zustand ist trotz einer Autoimmunerkrankung, die ältere Schäferhunde laut Tierarzt wohl häufiger bekommen können,  außergewöhnlich gut und sie ist extrem fit und agil. Am Anfang hatte ich etwas Bedenken, dass mir die Zusammenstellung  von Fleisch und Gemüse und was man noch so alles bei der Rohfütterung beachten muss zu viel werden könnte. Ich hatte einige Bücher schon gelesen, da traf ich auf die Internetseite von Frau Schäfer, die mir sofort gefallen hat. Nach einem ersten Treffen mit ihr war ich sehr erleichtert. Sie hat mich sofort sehr kompetent und ausführlich  beraten und Futterpläne individuell für jeden meiner beiden Hunde erstellt. Auch, dass man die Menüs bei ihr direkt fix und fertig bekommt und nur noch auftauen und in den Napf geben muss, finde ich super klasse und einfach.  Zusammenfassend kann ich aus nun jahrelanger Erfahrung nur jedem diese Art und Weise der Fütterung ans Herz legen. Ich bin großer Fan davon und meine beiden Hunde auch.

Simone mit Akira und Asali

Willst du mehr erfahren?

Unsere Hunde haben die Umstellung auf BARF problemlos vertragen und die Näpfe waren immer leer. Sweety haben wir als Welpe übernommen und sie hatte schon vorher Rohfutter. Sie wird jetzt bald 7 Jahre, war immer gesund und ist topfit. Ihr Fell glänzt ohne weitere Pflege. Dank Ihrem für Sweety erstellten Speiseplan und den tiefgefrorenen Tagesportionen ist die BARF Fütterung sehr einfach. Es hat immer alles gut geklappt und wir sind froh, dass wir Sie haben, liebe Frau Schäfer. Nur der Knochen scheint Sweety doch besser mit Erde zu schmecken: sie vergräbt ihn erst, um ihn dann genüsslich zu verspeisen. 

Angela mit Sweety

Bevor wir zu Sunny‘s Futternapf kamen hatte Delon immer wieder Probleme mit der Verdauung, schleimte sehr viel, auch der Stuhlgang war teils breiiger als er sein sollte.  Durch  die Erfahrung von Frau Schäfer Ihrem großem Bemühen und dem Barf haben wir alles super im Griff.  

 Tanja mit Delon

Unserer Hund Pao hatte von Welpen-

alter an Verdauungsprobleme.

Nach diversen Tierarztbesuchen, 

sämtlichen Rechnungen und ausprobierten 

Futtersorten waren wir mit unserem Latein 

am Ende.

Eine Empfehlung führte uns schließlich zum 

Sunnys Futternapf.

Seitdem geht es dem Pao hervorragend, er ist 

mittlerweile 12 Jahre alt und für sein Alter sehr lebendig und fröhlich. 

Auch unseren zweiten Hund Billy haben wir erfolgreich auf das BARF umgestellt.

Die Vorteile liegen auf der Hand: 

Gesundes und ausgewogenes Futter!

Gesunde Hunde!

Wenig Aufwand und gutes Gefühl als Hundehalter!

Natalie mit Pao und Billy


Wo bekomme ich Fleisch in guter Qualität?   Was braucht mein Hund noch, außer Fleisch? Hat mein Hund dann auch alle nötigen Nährstoffe?   Kann mein Hund von rohem Fleisch krank werden?  Ist das  alles sehr aufwändig? 

Das sind genau die Fragen, die ich trotz lesen von diversen Büchern vor 10 Jahren auch hatte, als wir uns mit der BARF-Ernährung beschäftigten. Heute sind wir froh, das wir diesen Schritt gemacht haben, hier ein paar Punkte aus meiner Erfahrung mit der Rohfütterung.  Pablo verträgt die Rohfütterung von Anfang an (bereits als Welpe) sehr gut, er war bislang nie ernsthaft krank, ein einziges Mal hatte er Durchfall der 24 Stunden anhielt ansonsten ist sein Kot in der Regel fest und die Menge ist auch sehr viel kleiner und vom Geruch angenehmer als bei Hunden die herkömmlich ernährt werden. Die Zubereitung der Mahlzeiten gehen mittlerweile sehr routiniert von der Hand und macht sogar spaß wenn man sieht was mein Hund so zu fressen bekommt.  

Für mich war es sehr hilfreich, gerade in der Anfangszeit, mit Christine eine kompetente Ansprechpartnerin zu haben die einem mit Rat und Tat zur Seite seht.  Pablo ist jetzt 10 Jahre alt, hat vor kurzem die Formwertprüfung mit Vorzüglich bestanden und von der Richterin eine für sein Alter ausgezeichnete Verfassung bescheinigt bekommen. Wir sind immer noch im Dummy-Sport als Veteranengespann unterwegs und sehr aktiv. Unsere Züchterin hat ihn im Sommer als Deckrüde ausgesucht und am 20. September kamen hieraus 8 Welpen auf die Welt.

Andreas mit Pablo


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