Tier(gesund)halter - Eier, wir brauchen Eier!

Eier, Wir brauchen Eier.....

...um uns nicht verunsichern zu lassen!

Mit ging es so mit Sunny in der Rettungshundestaffel. "Wie, du willst deinem Hund keine Wurmtabletten geben?" - "Das ist aber ein großer Fehler, dass dein Hund kein Zeckenhalsband um hat, der Wald ist doch voll von diesen Viechern" - "Waaas? Dein Hund kriegt kein SpotOn gegen Zecken??!! - Willst du deinen Hund umbringen??!!" - Das war schon heftig. Damals war ich mir noch nicht so sicher, ob es gut ist, meinen Hund nicht mit diesen "Schutzmaßnamen" auszurüsten. Ich hatte mich bis dahin auch noch nicht wirklich mit diesem Thema auseinander gesetzt. 

 

In der Rettungshundeausbildung befindet man sich in der Regel im Wald und die Suchhunde rennen beim Erschnüffeln des  leckerlibestückten "Opfers" durch's Unterholz. Bei einer Suchstrecke von bis zu 800 m weiß ich nicht an welchen Verlockungen meine Schnauzelmaus vorbei gekommen ist, um sich neben den hunderten von Zecken, die sie von den Grashalmen und Ästen abstreifte auch noch ein paar Würmer einzufangen, weil sie unterwegs eine Maus gefrühstückt hat.

 

Ich hatte anfangs schon ein blödes Gefühl bei der Vorstellung, dass ein Zeckenstich oder ein Mäusefrühtstück  böse Folgen haben könnte. Aber Trotzdem: Die Vorstellung von Chemie am Hund war für mich noch gruseliger. Also habe ich  weder irgendwelche Antizeckenmittel auf oder in meinem Hund verteilt noch ihr Wurmkuren verpasst. Das einzige, was an sie ran durfte waren natürliche Mittel wie Kokos- oder Schwarzkümmelöl und natürliche Wurmvertreiber wie roh geriebene Karotten (alle halbe Jahr habe ich eine Kotprobe eingeschickt, immer ohne Befund). Einige Zeit  habe ich es mit einer Mixtur aus ätherischen Ölen probiert, allerdings ist mein hochempfindliches Nasentier schon stiften gegangen, wenn ich mit der Flasche auch  nur ansatzweise in ihre Nähe kam. Für die sensiblen Riechorgane unserer Pfotengänger ist das der blanke Horror.

Es war nicht so, dass ich meine Schnauzelmaus allein der blutsaugenden Zeckenmafia ausgeliefert habe, ich selbst habe mich ja auch je nach Anforderung in den Wald gesetzt oder gelegt. Manchmal sind einige 20 dieser Schmarotzer auf mir rumgekrabbelt. Und, weiter? Nach dem Training unter die Dusche gestellt und neben einigem Waldboden auch gleich noch etwaige Angehörige dieser Blutgang mit abgespült. Mein bester Hund von allen wurde noch an Ort und Stelle abgesucht und hatte doch mal ein Mitglied  aus der Familie der Spinnentiere andocken können, half der Zeckenhaken.  

Der Eierskandal ....hat auch was Gutes....

So ein Lebensmittelskandal hat auch immer seine positiven Seiten. Er schärft - wenn auch vielleicht nur kurzzeitig -  die Sicht auf unsere Nahrungsmittel und stimmt nachdenklich über unser Konsumverhalten. Außerdem geht da doch vielleicht dem ein oder anderen Hunde- oder Katzenbesitzer ein Licht auf, was er  seinem Vierbeiner da eigentlich antut ..... oder etwa  nicht? Immer noch keinen Vergleich gezogen oder mal im Internet nachgelesen, was Fipronil eigentlich ist und wo dieser Wirkstoff drin ist? Gut, inzwischen wissen wir alle, dass es ein Mittel gegen Zecken ist und es ist in UNSEREN Eiern gelandet. In einem Lebensmittel. Pfui!! Wie lange das schon geht, weiß kein Mensch, werden wir sicher auch nicht erfahren und wie viel von diesem Wirkstoff wir schon intus haben auch nicht. Die Regierung ist ja jetzt eilig bemüht zu erklären, dass "...alles nicht sooo schlimm sei und zu keiner Zeit eine Gesundheitsgefährdung bestand..." Ja, nee, alles klar.....

Die harten Fakten...

Laut  Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) schädigt Fipronil im Experiment mit Ratten Nervensystem und Leber und kann Schäden an Nieren und Schilddrüse verursachen. Auf der Basis der Berechnungen des BfR kann ein Erwachsener mit 65 kg Körpergewicht innerhalb von 24 Stunden 7 Eier essen, ohne den Referenzwert (0,009 mg/Kilo menschlichem Körpergewicht) zu erreichen. Es wurden Höchstwerte von 1,2 mg pro Kilo Ei gemessen.

Jetzt nehmen wir als Beispiel ein bekanntes SpotOn-Präparat gegen Zecken und Flöhe für Hunde und Katzen. Das gibt es in Form von Pipetten. Eine Pipette enthält 67,0 mg Fipronil, 0,134 mg Buthylhydroxyanisol (E320), 0,067 mg Buthylhydroxytuluol (E321) und 52,99 mg  Ethanol 99 %. Abgesehen von dem eigentlichen Wirkstoff führt das Antioxidationsmittel E320, das ein nach EU-Richtlinien zugelassener Lebensmittelzusatzstoff ist, in großen Mengen zu Magen- und Leberkrebs, außerdem bestehen gesundheitliche Bedenken, weil es in Tierversuchen Allergien ausgelöst hat. Das Antioxidans E321 ist auch nicht viel besser. Es wird verwendet, um Veränderungen von Produkten durch Luftsauerstoff zu verhindern und führte in Tierversuchen in hohen Dosen zu Störungen der Blutgerinnung und langfristig zu Lebertumoren. 

Meines Erachtens ein brisanter Cocktail. Noch schöner sind Kombipräparate, die auch noch Permethrin enthalten, was ebenfalls ein Fraß/Kontaktgift ist und für Katzen eine verheerende Wirkung hat. . Ein weiteres Fraß/Kontaktgift ist Imidacloporid, das wieder in einem anderen Präparat enthalten ist ......Egal, wie diese Gifte heißen, sie nehmen sich nichts.

Diese eine Pipette mit 0,67 ml (S) Inhalt  mit 67 mg Fipronil soll also auf einem 2 bis 10 kg leichten Hund verteilt werden. Ganz schön heftig, finde ich. Zumal es ein riesen Unterschied ist, ob ich eine Hand voll 2-kg-Hund habe oder einen stämmigen 20Pfünder - beide bekommen die gleiche Menge.

Empfohlen ist eine Dosis von  6,7 mg/Kilo Körpergewicht - d.h. das 2-kg-Leichtgewicht müsste dann 13,4 mg erhalten und der 10-kg-Racker 67 mg, somit wäre das Leichtgewicht überdosiert. Lt. Herstellerangaben soll eine Pipette mit 0,67 ml komplett über den Hund verteilt werden - es stand nichts davon drin, auf kleinere Hunde nur 1/2  oder 1/4 Pipette zu verteilen.

 

Jetzt berechnen wir mal die Wirkstoffkonzentration Mensch vs. 2-kg-Hündchen: 

Für einen Menschen unbedenklich (gemäß BfR)  ist die Aufnahme von 0,009 mg/Kilo Körpergewicht. Einem Westentaschenwauzi wird aber 6,7 mg/Kilo Körpergewicht zugemutet. Bei einem  Menschen  von 65 kg würden demnach 0,585 mg als unbedenklich gelten - bei einem kleinen Hund aber 13,4 mg bzw. wenn er die komplette Pipette bekommt sogar 67 mg . Bei 13,4 mg  ist das aber schon ein um 2.290 % höherer Wert als bei einem Menschen!!

 

Ok. Ihr denk jetzt "Der Vergleich hinkt. Der Hund bekommt das Zeug ja nicht innerlich sondern nur außen drauf" - Schon richtig. ABER: Zum Einen möchte ich verdeutlichen, in welch krassem Verhältnis hier die als "verträglich" angegebenen Mengen stehen und zum Anderen

halte ich  dagegen, dass das kleine Fellbündel das Präparat  durch Ablecken, Kratzen, vielleicht unsachgemäßes Auftragen, winzige Verletzungen oder weil die Barrierefunktion der Haut geschädigt ist, doch in die Blutbahn bekommt. Vielleicht nicht die komplette Ladung aber genug, um zu schädigen. Wird der SpotOn dann auch noch in den empfohlenen Abständen wiederholt, nimmt das Tier immer wieder den Wirkstoff auf. Irgendwann stellen sich dann Allergien, Hautreizungen oder sogar neurologische Ausfälle ein und dann heißt es "Er hat das aber immer gut vertragen..." - Der Organismus kann diese Belastung eine ganze Weile kompensieren, aber irgendwann ist Schluss.Leider werden diese Symptome dann auch nicht unbedingt mit dem SpotOn in Verbindung gebracht. Oftmals vergeht ein gewisser Zeitraum bis zum Auftreten.

Ganz schlimm finde ich die Verwendung von Sprays. Hierbei ist die Gefahr groß, dass das Tier den Wirkstoff einatmet - direkter geht's nicht, um das zeug IN den Körper zu kriegen. Man selbst soll dabei Gummihandschuhe tragen, aber dem Hund soll das Mittel ordentlich auf's Fell gerubbelt werden, damit es bis auf die Haut durchdringt. Und was macht ein Hund, den man ordentlich mit einem chemischen Mittel durchgerubbelt hat? Er legt sich hin und leckt erstmal am Fell rum, weil das, was da drauf ist, seiner Meinung nach wieder runter muss...

 

Vorsicht! Giftig! Aber für wen?

Die von den Herstellern angegebenen Vorsichtsmaßnahmen zum Gebrauch dieses Wirkstoffs sprechen für sich selbst: 

(Entnommen der Packungsbeilage eines Spot Ons für Hunde):

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren Es ist wichtig, darauf zu achten, dass das Tierarzneimittel an einer Stelle appliziert wird, die das Tier nicht ablecken kann und sicherzustellen, dass sich behandelte Tiere nicht gegenseitig belecken können. Baden und intensives Nasswerden innerhalb von zwei Tagen nach der Behandlung sowie häufigeres Baden als einmal die Woche sollten vermieden werden, da keine Untersuchungen zum Einfluss auf die Wirksamkeit des Tierarzneimittels vorliegen..... Hunde sollten für zwei Tage nach der Behandlung nicht in Gewässern schwimmen, da Fipronil im Wasser lebende Organismen schädigen könnte. Es kann zum Ansaugen einzelner Zecken kommen. Unter ungünstigen Bedingungen kann daher eine Übertragung von Infektionskrankheiten nicht völlig ausgeschlossen werden. ....

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:  Dieses Tierarzneimittel kann Schleimhaut- und Augenreizungen verursachen. Deshalb jeden Kontakt mit Mund und Augen vermeiden. Tiere und Anwender, von denen eine Überempfindlichkeit gegen Insektizide oder Alkohol bekannt ist, sollten nicht in Kontakt mit dem SpotOn kommen. Kontakt mit den Fingern vermeiden. Falls dies doch geschieht, Hände mit Wasser und Seife waschen. Nach versehentlichem Kontakt mit dem Auge dieses sofort sorgfältig mit klarem Wasser ausspülen. Hände nach der Anwendung waschen. Behandelte Tiere sollten nicht berührt werden und Kinder sollten nicht mit behandelten Tieren spielen, bevor die Applikationsstelle trocken ist. Deshalb empfiehlt es sich, Tiere nicht während des Tages, sondern in den frühen Abendstunden zu behandeln. Frisch behandelte Tiere sollten nicht in engem Kontakt mit den Besitzern, insbesondere nicht mit Kindern, schlafen. Während der Anwendung nicht rauchen, trinken oder essen. 

Jetzt ist mein Hund aber sicher vor der Zeckenmafia?

Wie zu lesen ist, können Zecken trotzdem andocken und Infektionskrankheiten übertragen. Toll. Da habe ich das Immunsystem meines Hundes durch Fripronil geschwächt und jetzt spuckt dieses Zeckenvieh auch noch Erreger in seine Blutbahn. Aber leider ist das Immunsystem gerade zu sehr beschäftigt und kann sich nicht so intensiv wie nötig mit den Erregern befassen, also feiern die fröhliche Urständ, nutzen die Gelegenheit um sich kräftig zu vermehren. 1:0 für die Erreger.

Was ist ein Repellent?

Wenn ich schon irgendwas auf mein Tier drauf träufeln oder sprühen muss, dann doch kein  Fraß- oder Kontaktgift, dass darauf abzielt, Lebewesen zu töten. Was in der Lage ist, eine Zecke oder einen Floh umzubringen, kann nicht gesund oder ungefährlich für Bello oder Mieze sein. Besser ist dann ein Mittel, das diese Schmarotzer vertreibt. Ein Repellens, Repulsivstoff oder Vergrämungsmittel ist ein Wirkstoff , der von einem Organismus über den Geruchssinn wahrgenommen wird und der diesen abschreckt, ohne ihn zu töten.

Diethyltoluamid (in Autan für Menschen und in BioProPet Zeckenstopper für Hunde enthalten)  ist beispielsweise so ein Repellens. Wie es genau wirkt ist noch nicht genau geklärt. Möglicherweise blockiert es bestimmte Rezeptoren der Insekten oder es verdeckt den Eigengeruch des Anwenders. In beiden Fällen kann das Insekt den Menschen oder das Tier nicht mehr so gut riechen und in Folge dessen auch nicht finden und stechen.

Allerdings hat auch so ein chemischer Zeckenverteiber seine Schattenseiten. Es wird über die Haut absorbiert und über die Leber abgebaut. Es kann lokale Haut- und Schleimhautreaktionen, Hautreizungen, allergische Kontaktdermatitis, Hautblasen, Juckreiz und Angiooedem auslösen. Ein weiteres Repellent ist Icaridin (z.B in Anti-Brumm für Mensche, Anticks für Hunde), das hat die wenigsten Nebenwirkungen, lediglich Hautausschläge oder -Irritationen sind möglich - leider kann ich dazu nicht mehr sagen, weil es hierzu so gut wie keine Informationen gibt.

Reizthema Fluralaner

Seit geraumer Zeit ist ein neues Mittel gegen Zecken auf dem Markt und wir mit dem  großen Vorteil beworben, dass man es nicht auf den Hund draufsprühen oder träufeln muss, sonder es gibt ihn als Kautablette. Da  sind wir ja fein raus, denn das Mittel befindet sich ja nun IM Hund und nicht außen drauf..... Der Wirkstoff ist ein Fluralaner und funktioniert forlgendermaßen:

Fluralaner setzt sich bei Insekten an die sogenannten GABA Rezeptoren und hemmt damit antagonistisch die Chlorid Kanäle in Nerven- und Muskelzellen. Das heißt, es werden keine neuronalen Signale übertragen. Das führt zu spastischen Lähmungen und die Insekten sterben. Die genannten Rezeptoren existieren jedoch genauso im Gehirn des Hundes (und aller anderen Säugetiere). GABA-Rezeptoren sind weit verbreitet im ZNS (Gehirn und Rückenmark), der Nervenbotenstoff GABA macht hier ca. 30% der Neurotransmittermenge aus! Er ist der wichtigste hemmende Nervenbotenstoff beim Menschen. Eine intakte Blut-Hirn-Schranke schützt das ZNS – und somit auch die GABA-Rezeptoren – vor toxischen Substanzen bzw. Verbindungen. Ob Fluralaner die Blut-Hirn-Schranke wirklich nicht überwinden kann, ist allerdings nicht eindeutig geklärt. Es ist also kein Parasitenvertreiber (Repellent) sondern Abtöter. 

Der Nachteil ist, da es nicht äußerlich, sondern oral über Kautabletten aufgenommen wird, reichert er sich vorzugsweise im Fettgewebe des Tieres an und es hat eine relativ langsame Konzentrationsabnahme im Blut. Der Wirkstoff bleibt also recht lange im Organismus. Vor allem zu dicke Hunde sind, was die Anreicherung im Fettgewebe angeht und die daraus resultierenden Toxizität angeht, gefährdeter als normalgewichtige. Wenn man nun wie empfohlen das Mittel alle drei Monate anwendet, wird es nicht schnell genug abgebaut, sondern immer wieder draufgebaut.

Fazit

Die Anwendung von diesen Zeckenmittel ist eine Nutzen/Risikoabwägung. Fahre ich mit meinem Hund in eine Urlaubsregion, die übermäßig mit Zecken durchseucht ist, die im Verdacht stehen Infektionskrankheiten zu übertragen, so ist die kurzfristige Anwendung das wohl kleinere Übel im Vergleich zu beispielsweise einer Babesiose. Es sollte immer mit dem Tierarzt ein adäquater Schutz passend zum jeweiligen Tier erarbeiten werden.

 

Einem Repellent, also Vertreiber würde ich persönlich den Vorzug geben vor einem Abtöter (Fraß- und Kontaktgift). Vor allem gilt "Nichts ständig" verabreichen. Stellt Ihr an Eurem Tier irgendwelche Unpässlichkeiten fest, dann wiederholt dieses Mittel nicht. Schwerere Nebenwirkungen bitte dem Tierarzt mitteilen, denn nur so kann dokumentiert werden, wie gut oder schlecht verträglich diese Mittel sind. Kommt keine Rückmeldung, wird davon ausgegangen, dass alles in bester Butter ist.

 

Bitte solche Mittel nie ohne den Rat eines Tierarztes anwenden und auch nur nach einer vorherigen gründlichen Untersuchung des Tieres. Einfach mal so aus der Apotheke solch ein Mittel holen und es einfach auf dem Hund verteilen, ist der falsche Weg. Bevor ihr zu der Totschlagvariante greift, besser erst Alternativen ausprobieren. Für einen gesunden Hund oder gesunde Katze reichen in unseren Breiten oftmals natürliche Mittel.

Homöopathie zur Vorbeugung?

Lasst Euch bitte nicht einreden, dass es homöopathische Mittel zur VORBEUGUNG gibt. Da kursieren die wildesten Gerüchte. Zum Beispiel Ledum in D 12 3 x täglich über mehrere Wochen..... das einzige was Euer Hund davon bekommt ist eine Arzneimittelprüfung auf Ledum, das heißt, das Tier zeigt die Symptome, gegen die Ledum eigentlich helfen soll, ohne dass es diese Symptome jemals zuvor hatte. Aber gegen Zecken hilft das nicht. Auch keine Komplexmittel, die aus mehreren Substanzen bestehen - sie  sind nutzlos und schaden eher.

Die Homöopathie kann - richtig angewendet durch einen klassischen Tierhomöopathen - die Symptom NACH einem Zeckenstich behandeln. Beipsielsweise gerötete, geschwollene, heiße Haut, eine entzündete Stichstelle, eine allergische Reaktion, eine Infektionskrakheit in Folge des Zeckenstichs oder was auch immer.



Quellen: Wikipedia, artgerecht-tier, Anwenderinformation Frontline, Bundesinstitut für Rosikobewertung

Fotos: pixabay Alexas Fotos

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Kommentare: 4
  • #1

    Yvonne Bach (Montag, 14 August 2017 13:49)

    Hallo, einen super Artikel hast du da geschrieben! Danke! Ich hab ihn gleich mal auf meiner Praxisseite bei Facebook geteilt� Liebe Grüße, Yvonne

  • #2

    Christine (Montag, 14 August 2017 14:19)

    Vielen Dank liebe Yvonne

  • #3

    Claudia Grothus (Mittwoch, 16 August 2017 13:38)

    Danke für die gut recherchierten Informationen. Und wirklich unvergleichlich: die Eierfotos! Brüller! :-))))

  • #4

    Christine (Mittwoch, 16 August 2017 17:24)

    Vielen Dank liebe Claudia

Pro BARF

Warum biologisch artgerechte Rohfütterung Deinem Hund gut tut...

...die Erfahrungsberichte sprechen für sich

Seit ca 5 1/2 bis 6 Jahren "Barfen" wir mit Hilfe von Frau Schäfers abwechs-lungsreichen Tagesmenues.

Murphy hat, wie so viele Boston Terriers, an Erbrechen und Darmproblemen mit Durchfall und starken Blähungen gelitten. Seitdem wir Barfen haben wir einen gesunden und wesentlich agileren Hund der mit Freude frisst und mit sichtlich mehr Freude lebt. Die Magen-Darm-Probleme gibt's nicht mehr. Sogar bei der diesjährigen Hitze hatten kein Problem. Wir sind vom Barfen überzeugt.

Karin mit Murphy

Ich bin überzeugt vom BARF Konzept für den Hund und habe in Sunny's Futternapf den idealen Service Partner gefunden.

Ich mag die kompetente Beratung und die Flexibilität bei der individuellen Menüzusammenstellung für Billie. Er wird dieses Jahr 6 Jahre alt und ist mit seinem Idealgewicht ein zufriedener und gesunder Hund. 

Ich wünsche Sunny' s Futternapf noch weiterhin viel Erfolg!

Anne-Katrin mit Billie

Wir sind mehr als überzeugt vom Rohfutter, denn im Alltag,

wie auch beim Camping-Urlaub kommt man sehr gut mit dem 

portionierten Futter zurecht. Durch das perfekt abgestimmte 

Futter ist Rudi gesund und aktiv, er hat ein wunderbares Fell, 

gesunde Zähne und weil er so gut riecht, mag man immer an 

ihm schnüffeln️.

Herzliche Grüße

Stefanie und Klaus  mit Rudi


Nach jahrelangen Problemen mit einem medizinisch unheilbaren Hautausschlag bei meiner 13 Jahre alten Hündin Asali, habe ich mich entschieden von der Trocken- auf die Rohfütterung umzustellen. Ich war sehr erstaunt. Schon nach kurzer Zeit war der Ausschlag verschwunden (kam auch nie wieder), Asalis Fell sah plötzlich viel glänzender und gepflegter aus und auch der starke Geruch, den sie davor an sich hatte war weg. Schon mit vier Jahren wurde bei ihr Arthrose festgestellt. Erst vor kurzem sagte mir der Tierarzt wie erstaunlich gut ihr Zustand in diesem hohen Alter für ein Ridgeback sei. „Sie würde richtig gut aussehen“. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Umso mehr bin ich unglaublich dankbar  hier vor Ort auf Frau Schäfer und Sunnys Futternapf getroffen zu sein. Meiner Meinung nach trägt diese Art und Weise der „natürlichen Fütterung“ ganz entscheidend zu Asalis Aussehen und Gesundheit bei. Akira meine zweite Hündin (mittlerweile über 10 Jahre alt) kam völlig verwildert und ausgehungert aus Spanien zu uns. Vom Trockenfutter, was ich ihr zu Beginn gegeben hatte, wollte sie kaum etwas nehmen. Als ich dann wegen Asali die Umstellung auf Rohfütterung gemacht habe, nahm Sie ihr Menü mit großer Gier und Appetit. Ihr Fell ist wunderschön geworden und auch ihr Zustand ist trotz einer Autoimmunerkrankung, die ältere Schäferhunde laut Tierarzt wohl häufiger bekommen können,  außergewöhnlich gut und sie ist extrem fit und agil. Am Anfang hatte ich etwas Bedenken, dass mir die Zusammenstellung  von Fleisch und Gemüse und was man noch so alles bei der Rohfütterung beachten muss zu viel werden könnte. Ich hatte einige Bücher schon gelesen, da traf ich auf die Internetseite von Frau Schäfer, die mir sofort gefallen hat. Nach einem ersten Treffen mit ihr war ich sehr erleichtert. Sie hat mich sofort sehr kompetent und ausführlich  beraten und Futterpläne individuell für jeden meiner beiden Hunde erstellt. Auch, dass man die Menüs bei ihr direkt fix und fertig bekommt und nur noch auftauen und in den Napf geben muss, finde ich super klasse und einfach.  Zusammenfassend kann ich aus nun jahrelanger Erfahrung nur jedem diese Art und Weise der Fütterung ans Herz legen. Ich bin großer Fan davon und meine beiden Hunde auch.

Simone mit Akira und Asali

Willst du mehr erfahren?

Unsere Hunde haben die Umstellung auf BARF problemlos vertragen und die Näpfe waren immer leer. Sweety haben wir als Welpe übernommen und sie hatte schon vorher Rohfutter. Sie wird jetzt bald 7 Jahre, war immer gesund und ist topfit. Ihr Fell glänzt ohne weitere Pflege. Dank Ihrem für Sweety erstellten Speiseplan und den tiefgefrorenen Tagesportionen ist die BARF Fütterung sehr einfach. Es hat immer alles gut geklappt und wir sind froh, dass wir Sie haben, liebe Frau Schäfer. Nur der Knochen scheint Sweety doch besser mit Erde zu schmecken: sie vergräbt ihn erst, um ihn dann genüsslich zu verspeisen. 

Angela mit Sweety

Bevor wir zu Sunny‘s Futternapf kamen hatte Delon immer wieder Probleme mit der Verdauung, schleimte sehr viel, auch der Stuhlgang war teils breiiger als er sein sollte.  Durch  die Erfahrung von Frau Schäfer Ihrem großem Bemühen und dem Barf haben wir alles super im Griff.  

 Tanja mit Delon

Unserer Hund Pao hatte von Welpen-

alter an Verdauungsprobleme.

Nach diversen Tierarztbesuchen, 

sämtlichen Rechnungen und ausprobierten 

Futtersorten waren wir mit unserem Latein 

am Ende.

Eine Empfehlung führte uns schließlich zum 

Sunnys Futternapf.

Seitdem geht es dem Pao hervorragend, er ist 

mittlerweile 12 Jahre alt und für sein Alter sehr lebendig und fröhlich. 

Auch unseren zweiten Hund Billy haben wir erfolgreich auf das BARF umgestellt.

Die Vorteile liegen auf der Hand: 

Gesundes und ausgewogenes Futter!

Gesunde Hunde!

Wenig Aufwand und gutes Gefühl als Hundehalter!

Natalie mit Pao und Billy


Wo bekomme ich Fleisch in guter Qualität?   Was braucht mein Hund noch, außer Fleisch? Hat mein Hund dann auch alle nötigen Nährstoffe?   Kann mein Hund von rohem Fleisch krank werden?  Ist das  alles sehr aufwändig? 

Das sind genau die Fragen, die ich trotz lesen von diversen Büchern vor 10 Jahren auch hatte, als wir uns mit der BARF-Ernährung beschäftigten. Heute sind wir froh, das wir diesen Schritt gemacht haben, hier ein paar Punkte aus meiner Erfahrung mit der Rohfütterung.  Pablo verträgt die Rohfütterung von Anfang an (bereits als Welpe) sehr gut, er war bislang nie ernsthaft krank, ein einziges Mal hatte er Durchfall der 24 Stunden anhielt ansonsten ist sein Kot in der Regel fest und die Menge ist auch sehr viel kleiner und vom Geruch angenehmer als bei Hunden die herkömmlich ernährt werden. Die Zubereitung der Mahlzeiten gehen mittlerweile sehr routiniert von der Hand und macht sogar spaß wenn man sieht was mein Hund so zu fressen bekommt.  

Für mich war es sehr hilfreich, gerade in der Anfangszeit, mit Christine eine kompetente Ansprechpartnerin zu haben die einem mit Rat und Tat zur Seite seht.  Pablo ist jetzt 10 Jahre alt, hat vor kurzem die Formwertprüfung mit Vorzüglich bestanden und von der Richterin eine für sein Alter ausgezeichnete Verfassung bescheinigt bekommen. Wir sind immer noch im Dummy-Sport als Veteranengespann unterwegs und sehr aktiv. Unsere Züchterin hat ihn im Sommer als Deckrüde ausgesucht und am 20. September kamen hieraus 8 Welpen auf die Welt.

Andreas mit Pablo


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