Tier(gesund)halter - Kleine Urtierchen - große Wirkung - Parasiten - Teil 2

Im ersten Teil ging es um Gesellen, die unsere Tiere äußerlich piesacken wie Zecken, Flöhe, Milben – im zweiten Teil nehmen wir uns die Biester vor, die unsere Tiere innerlich Schäden zufügen.

Wir wenden uns den  Endoparasiten, also Innenschmarotzern zu. Sie leben im Innern anderer Organismen – im Extremfall im Zellinnern – über längere Zeit oder sogar während ihres ganzen Lebenszyklusses  und ernähren sich über ihren Wirt. 

Zu den Endoparasiten gehören die Maden der Dasselfliege, Würmer und einige Pilzarten. Dann gibt es noch die Protozoen – das sind Einzeller (Urtierchen) mit parasitischer Lebensweise, die Infektionskrankheiten bei unseren Tieren verursachen oder selbst Schäden an Organen hervorrufen.

 Kokzidien und Giardien beispielsweise  schädigen die Darmschleimhaut, ebenso wie einige Wurmarten, andere Einzeller rufen Infektionskrankheiten hervor wie Toxoplasmose, Leishmaniose uws.

 

Mikroparasiten

Es sind die Winzigstlinge unter den Parasiten mit denen wir uns zunächst beschäftigen. Sie  sind sehr, sehr winzig und sehr, sehr zahlreich – so zahlreich, dass man die Menge im Wirt gar nicht angeben kann.  Es sind Ein- und Mehrzeller (Protozoa) und befallen Tiere und Pflanzen als Krankheitserreger.

Kokzidien

Kommen wir zu den Kokzidien.  Sie lassen sich vorzugsweise im Magen/Darmtrakt ihres Wirts nieder und schädigen die Darmwand. Die befallenen Zellen sterben ab und so werden größere Flächen der Darmschleimhaut zerstört. Befallene Tiere leiden unter anhaltenden, manchmal blutigen Durchfällen. Sie haben keinen Appetit und magern ab - nicht nur durch den Appetitmangel, sondern auch weilt die zerstörte Darmschleimhaut schlechter Nährstoffe ins Blut abgeben kann.

Kokzidien sind "wirtsspezifisch" - d.h. Es gibt Arten, die nur Hunde, nur Rinder, nur Mäuse oder nur Kaninchen befallen. Maus, Rind und Reh erkranken nicht durch Hunde-Kokzidien, die ruhen dann in deren Organismus. Frisst aber ein Hund beispielsweise eine Maus mit solch ruhenden Kokzidien, dann erwachen die im Hund wieder zum Leben und richten Schaden an. 

Es gibt auch für Menschen die passenden Kokzidien. Aber das Fleisch, das wir essen, wird darauf untersucht. Es kommt nur kokzidienfreies Fleisch in den Handel. Füttert Ihr Euren Hund mit Fleisch, das für den menschlichen Verzehr zugelassen ist, könnt Ihr sicher sein, dass Euer Hund davon keine Kokzidien bekommt.

Schulmedizinisch wird entweder mit Sulfonamiden oder Antibiotika gegen einen Befall vorgegangen. Die Alternative dazu ist eine klassisch homöopathische Behandlung und eine Unterstützung der Darmflora.

 


Giardien

Von denen habt Ihr bestimmt schon gehört. Kaum ein Hund, der damit nicht schon einmal Bekanntschaft gemacht hat. Leider nimmt der Giardienbefall immer mehr zu. Ein Hund kann sich auch relativ einfach damit infizieren, denn die Überlebenschance für Giardien außerhalb ihres Wirtes ist relativ hoch. Sie überleben in feuchtwarmem Klima mehrere Monate. Selbst wenn keine Hinterlassenschaften eines Vierbeiners sichtbar sind, ist die Stelle immer noch infektiös. Der Hund nimmt sie beim Schnüffeln oder Belecken von Boden oder Kot befallener Tiere auf. Giardien leben an der inneren Darmwand ihres Wirts und vermehren sich dort. Sie schädigen dadurch die Darmwand, was dazu führt, dass sich die oberste Zellschicht der Darmschleimhaut ablöst. Ein Befall ist erkennbar an schubweise auftretenden schleimig-blutigen Durchfällen. Es gibt aber auch Phasen, in denen der Hund keinerlei Symptome zeigt, doch es kommt immer wieder zu Durchfallschüben mit Bauchschmerzen und lauten Darmgeräuschen.

Die Viecher wieder los zu werden, ist gar nicht so einfach. Schulmedizinisch werden Antiparasitika verabreicht. Leider haben sich da schon Resistenzen entwickelt und die schleimig-blutigen Durchfälle kehren immer wieder zurück. Bekommt der Hund Trockenfutter, geht die Chance Giardien jemals los zu werden gegen Null. Diese Einzeller ernähren sich von Kohlenhydraten und davon ist im Trockenfutter jede Menge enthalten: Getreide und Zucker. Selbst wenn auf dem Futtersack drauf steht "ohne Getreide", ist versteckt welches enthalten und wegen der besseren "Akzeptanz" auch Zucker. Warum das versteckt da drin ist, ist ein anderes Blogthema und würde hier den Rahmen sprengen. Die einzige Maßnahme, die zuverlässig funktioniert und immer wieder bedenkenlos angewandt werden kann, ist das Aushungern dieser unliebsamen Gäste. Das bedeutet eine Umstellung auf Rohfütterung mit einem geringen Anteil kohlenhydratarmer Gemüsesorten und in Ergänzung eine Mischung aus Buttermilch und bestimmten Kräutern. Wie Ihr auf Rohfutter umstellen könnt, bzw. wie ein spezieller Diätplan aussieht und wie die Buttermilchmischung herstellst erfahrt Ihr bei Sunnys Futternapf. Gleichzeitig muss das Immunsystem der Fellnase gestärkt werden. Ein weiterer sehr wichtiger Punkt bei Giardienbefall ist Hygiene. Dazu gehört nicht nur gründliches Händewaschen und das Reinigen der Liegeplätze des Hundes, es müssen auch alle Kothaufen beseitigt und im Garten sogar die Erde unter dem Kothaufen abgetragen werden. Nicht nur im Garten die Hinterlassenschaften entfernen, sondern auch auf Spaziergängen, damit sich nicht weitere Hunde anstecken. Glatte Flächen müssen mit Wasser abgespritzt und trocken  gehalten werden, Trockenheit können diese Schmarotzer nicht ab. Übrigens kann sich auch der Mensch über sein Tier mit Giardien infizieren.

 


Makroparasiten

Würmer

Eine weitere Spezies, die unseren Vierbeinern zu schaffen machen kann, sind Würmer. Aber: Nicht jeder Wurm ist ein Feind. Egal ob Mensch oder Tier wir alle beherbergen Organismen, die nicht zu uns gehören - Bakterien, Würmer, Viren - die wir aber brauchen um gesund zu bleiben. Sie leben von uns und mit uns und haben viele nützliche Aufgaben übernommen. Wenn pauschal ohne Grund prophylaktisch jedes viertel Jahr entwurmt wird, zerstören wir damit ein empfindliches System. Das Immunsystem braucht den ein oder anderen Gegner um zu lernen, um sich zu stärken. Es lernt, seine Abwehrreaktionen so zu steuern, dass es den Gegner in Schach halten oder ihm den Garaus machen kann. Funke ich jetzt ständig mir Wurmkuren dazwischen, störe ich diese Reaktionen und die Folge sind beispielsweise Allergien. Auch funktioniert die Abwehr nicht mehr, das Immunsystem kann nicht mehr entsprechend reagieren und dann haben wir das, was wir nicht wollen: Eine Überfrachtung mit Würmern.

Ich habe meine Hund noch nie mit chemischen Mitteln entwurmt. Es sind erstens Nervengifte und schädigen zweitens die Darmflora. Es gibt genügend natürliche Mittel, die gegen übermäßigen Wurmbefall vorbeugen: Kokosraspel, Kokosöl, roh geriebene Karotten, gemahlene Kürbiskerne. Drei Mal im Jahr habe ich Kotproben eingeschickt, um sicher zu gehen, dass sich nicht doch mal der ein oder andere Wurm verirrt hat. Ein geringer Wurmbefall ist unbedenklich. Bei übermäßigem Befall sollte man allerdings etwas unternehmen. Wenn sich Verstopfungen, aufgeblähter Bauch, Durchfälle oder Koliken zeigen, sollte eine Kotuntersuchung stattfinden und dann der entsprechende Wurmbefall behandelt werden. 

Unterschiedliche Wirkstoffe haben unterschiedliche Auswirkungen auf Würmer. Praziquantel (gegen Bandwürmer) und Benzimidazole stören den Stoffwechsel der Würmer, Pyrantel und Avermectine wirken lähmend. Jedes Tier reagiert anders auf Wurmkuren, die einen vertragen sie recht gut, anderen sind empfindlicher und reagieren mit Erbrechen und Durchfall. Vorsicht ist auf jeden Fall bei den Avermectinen geboten: Für Hunde, die an einem MDR-1-Gendefekt leiden, können diese Stoffe neurotoxisch wirken, da sie die Blut/Hirn-Schranke durchbrechen. Der Kot von Tieren, die mit Avermectinen behandelt wurden, sollte über drei Tage entsorgt werden, da mit dem Kot das Biozid wieder ausgeschieden wird. Das bedeutet: Vorsicht bei MDR-1-Hunden und Pferdeäpfeln. Wenn diese Hunde Pferdeäpfel erwischen, in denen ein Teil des Entwurmungsmittels enthalten ist, wirkt das ebenso neurotoxisch - das kann sich beispielsweise durch Kopfzittern äußern. 

Welche Wurmarten es gibt und wie sich die Symptome äußern erfahrt Ihr hier.

 


Dassel-fliege

Die Dasselfliege  ist eine 8-18 mm große, braune und dicht behaarte Fliege, die überwiegend Huftiere befällt und wirtsspezifisch ist. Bei Pferden und Rindern tritt überwiegend die Art Gasterophilus intestinalis auf. Ihre Eier setzt sie während des Anflugs ab. Die Larve ist ca. 1,5 cm groß und hat kräftige Mundhaken und mehreren Dornenreihen am Rumpf. Die hauptsächliche Schädigung geht von den im Magen parasitierenden Larven aus. Dasselfliegen sind klein und flink  und können daher nur zu schnell in oder an den Körper des Pferdes gelangen.  Besonders beim Kauen und Schlucken wird sie schnell in das Innere des Körpers aufgenommen. Sie fliegt in den Monaten Juni bis September. Nimmt das Pferd die Eier durch Belecken der befallenen Stellen auf, kann das gravierende Folgen haben.

Die Eier  finden sich an den Vorderbeinen, den Flanken und den Schultern des Pferdes wo sie schließlich auch schlüpfen. Durch das Belecken der Stellen gelangen die Larven in die Mundhöhle und bohren sich dort in die Schleimhäute, Zunge, Zahnfleisch und Gaumen, wo sie letztendlich zwischen drei und vier Wochen bleiben. Demzufolge kann es zu Schwellung des Gaumens, Entzündung der Zunge bis hin zu Kau- und Schluckbeschwerden kommen. Gelangt die Dasselfliege in ihrer weiteren Entwicklung in den Magen so bohrt sie sich in die Magenschleimhaut ein und es kann zu Magenschleimhautentzündung mit Geschwürbildung und sogar auch zum Magendurchbruch mit anschließender Bauchfellentzündung kommen. Desweiteren können Koliken, Durchfall, Abmagerung, wechselnder Appetit und Blutarmut auftreten.


Pilze

Als Letztes möchte ich Euch die Pilze vorstellen. Pilzinfektionen der Haut nennt man Dermatophytosen. Es gibt viele verschiedene Arten, die sich auf Haut- und Haaren niedergelassen haben. Pilze sind hochgradig ansteckend, da sich ihre Sporen durch Körperkontakt, gemeinsame Liegeplätze etc. verbreiten können. Pilzerkrankungen zeigen je nach Tierart unterschiedliche Erscheinungsformen. Bei Katzen bespielsweise äußert sich das durch runde, vergrößerte, kahle Stellen ohne Juckreiz oder Schmerzen. Bei Hunden sieht das schon anders aus. Die Symptome sind so unspezifisch, dass das praktisch jede Hautinfektion sein könnte - es kann zu Juckreiz und Hautausschlägen kommen und/oder das Fell bricht ab. Durch Kratzen, Beknabbern, Scheuern oder Lecken kann es dann noch zu weiteren Infektionen kommen, weil sich auch noch Bakterien breit machen. 

Um eine Pilzinfektion feststellen zu können, gibt es verschiedene Möglichkeiten: Das Anlegen einer Pilzkultur, mikroskopische Untersuchung oder mit Hilfe einer Speziallampe, die befallene Stellen in einem leuchtenden Grün erscheinen lassen. Das sicherste Mittel ist aber das Anlegen einer Kultur. Die schulmedizinische Behandlung von Pilzerkrankung findet durchweg mit hochgiftigen Mitteln statt und oft auch noch über einen längeren Zeitraum - oral oder lokal. 

Schauen wir uns das ganzheitlich an, dann können wir davon ausgehen, dass wieder eine Immunsschwäche vorliegt, die den Pilzbefall begünstigt.  Stress, Antibiotika, Cortison etc. begünstigen einen Befall. Die klassisch homöopathische Behandlung ist hier sehr erfolgreich. Ist das Immunssystem aber dermaßen geschwächt, dass der Pilzbefall ungeahnte Ausmaße annimmt, ist es sinnvoll parallel schulmedizinisch zu behandeln.

Es gibt eine ganz natürliche Methode, Hautpilzen zu Leibe zu rücken - nämlich mit Moos. Moose enthalten eine Reihe verschiedener Stoffe, die Pilzsporen abtöten. Nur Moose verwenden, die sich am Boden und nicht auf Baumstämmen befinden. Etwas davon abschneiden und im Mixer mit Wasser zu einem dünnen Brei pürrieren und diesen Brei auf die befallene Stelle auftragen. Bitte sicher stellen, dass der Brei nicht abgeleckt wird und sich keine Allergien dagegen vorhanden sind.

Ein weiteres Mittel, mit dem ich persönlich sehr gute Erfahrungen gemacht habe, ist Propolis, das Bienenkittharz. Propolis dient im Bienenstock dazu ihn frei von Bakterien und Pilzen zu halten. Das gibt es beim Imker in Form einer Lösung, die allerdings Alkohol enthält oder als Salbe. Ich habe die Salbe genommen. Eine Salbe darf nicht auf offene, nässende Stellen aufgetragen werden, weil das enthaltene Fett die Stelle verschließt. Auch bei der Tinktur besteht die Gefahr des "Abdichtens" deshalb nur verdünnt verwenden.

 

Ein nicht gerade seltener Hefepilz sind Malassezien. Sie kommen gerne in den Ohren unserer Vierbeiner vor und äußern sich durch einen schmierigen, braunen Schmodder und nennt sich Malassezien-Otitis.

Malassezien trifft man häufig zusammen mit anderen Hauterkrankungen an: Gestörte Talgdrüsenfunktion, Allergien, Hormonstörungen. Übergewicht und viele Hautfalten und häufige Feuchtigkeit der Haut begünstigen ebenfalls eine Besiedelung mit dem Hefepilz. Malassezien auf der Hautoberfläche äußern sich anders als beispielsweise im Ohr - es gibt keine Absonderung, der Hund kratzt sich auffällig heftig, bis die Haut rot ist. Erst wenn es chronisch wird, kann man Veränderungen an der Haut feststellen. Fettige Haut, fettiges Fell und eine hohe Talgproduktion sind Indizien für eine größere Anfälligkeit.  Der Pilz spaltet Fettsäuren des Talgfilms in sogenannte kurzkettige Fettsäuren, die dann die Haut reizen und das Tier zum Kratzen zwingt. Diese Fettsäuren sind dann auch für einen fettig-ranzigen Geruch verantwortlich. Es erkranken überwiegend Hunde; Katzen nur wenn schon eine infektiöse Immunschwächekrankheit oder Diabetes vorliegt.

Liegt schon länger eine Malassezien-Dermatitis vor, dann verfärbt sich die Hundehaut dunkel und kann dick und hart werden und es kann zu einem großflächigen Haarausfall kommen. 

Auf jedem Hund befinden sich eine Anzahl natürlich vorkommender Hefepilze und die Menge ist von Rasse zu Rasse unterschiedlich. Deshalb ist es auch nicht so einfach Malassezien als Ursache für Kratzattacken auszumachen. Die mit einem Klebebandpräparat zur mikroskopischen Untersuchung gefundenen Hefezellen geben keinen genauen Aufschluss darüber, ob diese jetzt die Ursache sind oder nicht.

Schulmedizinisch werden chemische Präparate verwendet, die durch Waschungen die Malassezien abtöten. Das lindert zwar die Symptome, aber die eigentliche Ursache wird dadurch nicht bekämpft. Die Symptome kann man auch dadruch lindern, indem man den Hund mit einem milden Menschenshampoo wäscht, um das überschüssige Fett und die kurzkettigen Fettsäuren aus dem Fell zu waschen - das nimmt den Hefen den Nährboden. Auf jeden Fall kommt man um eine klassisch homöopathische konstitutionelle Behandlung nicht herum - und auch hier ist eine getreidefreie Ernährung von großem Vorteil.

Fazit

Ich kann mich nur wiederholen: 

Ein gesunder Organismus kann mit einem Überfall der meisten Plagegeister gut klar kommen. Dann bleibt es  bei einem kurzen Intermezzo.

 

Artgerechte Ernährung trägt maßgeblich zu einem gesunden Immunsystem bei - denn das Immunsystem "sitzt" im Darm

 

Bei einem  Befall mit Parasiten liegt oft schon eine Schwächung des Immunsystems vor.

Die Homöopathie kann keine Parasiten abtöten, sie kann  die begleitenden Symptome lindern und das Immunsystem stärken, damit das Tier künftig nicht mehr von  diesen Schmarotzern befallen wird.


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Im nächsten Blog geht ist im Teil 2 um Parasiten, die sich in unseren Tieren breitmachen können.


Quellen: Tierhomöopathie Themenhefte 2008 und 2010, reiten-weltweit, Bilder: CCO Pulblic Domain: Bakterium = geralt, Pilze = kellepics; Würmer: Tierkliniken.net

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Pro BARF

Warum biologisch artgerechte Rohfütterung Deinem Hund gut tut...

...die Erfahrungsberichte sprechen für sich

Seit ca 5 1/2 bis 6 Jahren "Barfen" wir mit Hilfe von Frau Schäfers abwechs-lungsreichen Tagesmenues.

Murphy hat, wie so viele Boston Terriers, an Erbrechen und Darmproblemen mit Durchfall und starken Blähungen gelitten. Seitdem wir Barfen haben wir einen gesunden und wesentlich agileren Hund der mit Freude frisst und mit sichtlich mehr Freude lebt. Die Magen-Darm-Probleme gibt's nicht mehr. Sogar bei der diesjährigen Hitze hatten kein Problem. Wir sind vom Barfen überzeugt.

Karin mit Murphy

Ich bin überzeugt vom BARF Konzept für den Hund und habe in Sunny's Futternapf den idealen Service Partner gefunden.

Ich mag die kompetente Beratung und die Flexibilität bei der individuellen Menüzusammenstellung für Billie. Er wird dieses Jahr 6 Jahre alt und ist mit seinem Idealgewicht ein zufriedener und gesunder Hund. 

Ich wünsche Sunny' s Futternapf noch weiterhin viel Erfolg!

Anne-Katrin mit Billie

Wir sind mehr als überzeugt vom Rohfutter, denn im Alltag,

wie auch beim Camping-Urlaub kommt man sehr gut mit dem 

portionierten Futter zurecht. Durch das perfekt abgestimmte 

Futter ist Rudi gesund und aktiv, er hat ein wunderbares Fell, 

gesunde Zähne und weil er so gut riecht, mag man immer an 

ihm schnüffeln️.

Herzliche Grüße

Stefanie und Klaus  mit Rudi


Nach jahrelangen Problemen mit einem medizinisch unheilbaren Hautausschlag bei meiner 13 Jahre alten Hündin Asali, habe ich mich entschieden von der Trocken- auf die Rohfütterung umzustellen. Ich war sehr erstaunt. Schon nach kurzer Zeit war der Ausschlag verschwunden (kam auch nie wieder), Asalis Fell sah plötzlich viel glänzender und gepflegter aus und auch der starke Geruch, den sie davor an sich hatte war weg. Schon mit vier Jahren wurde bei ihr Arthrose festgestellt. Erst vor kurzem sagte mir der Tierarzt wie erstaunlich gut ihr Zustand in diesem hohen Alter für ein Ridgeback sei. „Sie würde richtig gut aussehen“. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Umso mehr bin ich unglaublich dankbar  hier vor Ort auf Frau Schäfer und Sunnys Futternapf getroffen zu sein. Meiner Meinung nach trägt diese Art und Weise der „natürlichen Fütterung“ ganz entscheidend zu Asalis Aussehen und Gesundheit bei. Akira meine zweite Hündin (mittlerweile über 10 Jahre alt) kam völlig verwildert und ausgehungert aus Spanien zu uns. Vom Trockenfutter, was ich ihr zu Beginn gegeben hatte, wollte sie kaum etwas nehmen. Als ich dann wegen Asali die Umstellung auf Rohfütterung gemacht habe, nahm Sie ihr Menü mit großer Gier und Appetit. Ihr Fell ist wunderschön geworden und auch ihr Zustand ist trotz einer Autoimmunerkrankung, die ältere Schäferhunde laut Tierarzt wohl häufiger bekommen können,  außergewöhnlich gut und sie ist extrem fit und agil. Am Anfang hatte ich etwas Bedenken, dass mir die Zusammenstellung  von Fleisch und Gemüse und was man noch so alles bei der Rohfütterung beachten muss zu viel werden könnte. Ich hatte einige Bücher schon gelesen, da traf ich auf die Internetseite von Frau Schäfer, die mir sofort gefallen hat. Nach einem ersten Treffen mit ihr war ich sehr erleichtert. Sie hat mich sofort sehr kompetent und ausführlich  beraten und Futterpläne individuell für jeden meiner beiden Hunde erstellt. Auch, dass man die Menüs bei ihr direkt fix und fertig bekommt und nur noch auftauen und in den Napf geben muss, finde ich super klasse und einfach.  Zusammenfassend kann ich aus nun jahrelanger Erfahrung nur jedem diese Art und Weise der Fütterung ans Herz legen. Ich bin großer Fan davon und meine beiden Hunde auch.

Simone mit Akira und Asali

Willst du mehr erfahren?

Unsere Hunde haben die Umstellung auf BARF problemlos vertragen und die Näpfe waren immer leer. Sweety haben wir als Welpe übernommen und sie hatte schon vorher Rohfutter. Sie wird jetzt bald 7 Jahre, war immer gesund und ist topfit. Ihr Fell glänzt ohne weitere Pflege. Dank Ihrem für Sweety erstellten Speiseplan und den tiefgefrorenen Tagesportionen ist die BARF Fütterung sehr einfach. Es hat immer alles gut geklappt und wir sind froh, dass wir Sie haben, liebe Frau Schäfer. Nur der Knochen scheint Sweety doch besser mit Erde zu schmecken: sie vergräbt ihn erst, um ihn dann genüsslich zu verspeisen. 

Angela mit Sweety

Bevor wir zu Sunny‘s Futternapf kamen hatte Delon immer wieder Probleme mit der Verdauung, schleimte sehr viel, auch der Stuhlgang war teils breiiger als er sein sollte.  Durch  die Erfahrung von Frau Schäfer Ihrem großem Bemühen und dem Barf haben wir alles super im Griff.  

 Tanja mit Delon

Unserer Hund Pao hatte von Welpen-

alter an Verdauungsprobleme.

Nach diversen Tierarztbesuchen, 

sämtlichen Rechnungen und ausprobierten 

Futtersorten waren wir mit unserem Latein 

am Ende.

Eine Empfehlung führte uns schließlich zum 

Sunnys Futternapf.

Seitdem geht es dem Pao hervorragend, er ist 

mittlerweile 12 Jahre alt und für sein Alter sehr lebendig und fröhlich. 

Auch unseren zweiten Hund Billy haben wir erfolgreich auf das BARF umgestellt.

Die Vorteile liegen auf der Hand: 

Gesundes und ausgewogenes Futter!

Gesunde Hunde!

Wenig Aufwand und gutes Gefühl als Hundehalter!

Natalie mit Pao und Billy


Wo bekomme ich Fleisch in guter Qualität?   Was braucht mein Hund noch, außer Fleisch? Hat mein Hund dann auch alle nötigen Nährstoffe?   Kann mein Hund von rohem Fleisch krank werden?  Ist das  alles sehr aufwändig? 

Das sind genau die Fragen, die ich trotz lesen von diversen Büchern vor 10 Jahren auch hatte, als wir uns mit der BARF-Ernährung beschäftigten. Heute sind wir froh, das wir diesen Schritt gemacht haben, hier ein paar Punkte aus meiner Erfahrung mit der Rohfütterung.  Pablo verträgt die Rohfütterung von Anfang an (bereits als Welpe) sehr gut, er war bislang nie ernsthaft krank, ein einziges Mal hatte er Durchfall der 24 Stunden anhielt ansonsten ist sein Kot in der Regel fest und die Menge ist auch sehr viel kleiner und vom Geruch angenehmer als bei Hunden die herkömmlich ernährt werden. Die Zubereitung der Mahlzeiten gehen mittlerweile sehr routiniert von der Hand und macht sogar spaß wenn man sieht was mein Hund so zu fressen bekommt.  

Für mich war es sehr hilfreich, gerade in der Anfangszeit, mit Christine eine kompetente Ansprechpartnerin zu haben die einem mit Rat und Tat zur Seite seht.  Pablo ist jetzt 10 Jahre alt, hat vor kurzem die Formwertprüfung mit Vorzüglich bestanden und von der Richterin eine für sein Alter ausgezeichnete Verfassung bescheinigt bekommen. Wir sind immer noch im Dummy-Sport als Veteranengespann unterwegs und sehr aktiv. Unsere Züchterin hat ihn im Sommer als Deckrüde ausgesucht und am 20. September kamen hieraus 8 Welpen auf die Welt.

Andreas mit Pablo


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