Tier(gesund)halter - Schreckgespenster Borelliose & Co - Parasiten - Teil 3

Mein Hund hat Borreliose - ach du Schreck! Und jetzt ?!

 

Im letzten Blog-Artikel der Parasiten-Reihe geht es um Infektionskrankheiten, die durch Parasiten übertragen und ausgelöst werden. Die können ganz schön an die Substanz gehen - nicht nur an die Deines Tieres. Wenn du die Diagnose hörst,  fühlst Du Dich hilflos, weil du nicht weißt, wie du Deinem Tier helfen kannst, ob es diese Schreckgespenster jemals wieder los wird oder wie es damit leben kann.....

 

Doch wenn Du die Symptome erkennen kannst, weißt Du schon viel und kannst Deinem Tier schneller helfen und dabei möchte ich Dir helfen:

Diese unliebsamen Kreaturen kennen wir alle, haben wir schon X-Mal von unseren Hunden oder Katzen abgesammelt oder sie auf dem Boden oder dem Liegeplatz von Fifi und Mieze aufgehoben - ganz eklig ist es, wenn man sie zermatscht findet, weil man versehentlich draufgetreten ist oder die Fellnase sie zerbissen hat... bäh....

 

Die Viecher sind nicht nur eklig, sie können eine ganze Reihe von Infekionskrankheiten im Gepäck haben:

 

Anaplasmose, Ehrlichiose, Borreliose, Babesiose, Hepatozoonose, Zeckenparalyse und FSME. Klingt furchterregend. Zecken KÖNNEN das alles übertragen. Das heißt aber nicht, dass jede Zecke alle diese Erreger mit sich herum trägt. Damit es zu einer Infektion mit einem dieser Erreger kommt, müssen verschiedene Faktoren passen: Die Zecke muss diesen Erreger in sich tragen und der Organismus des attackierten Tieres muss bereit sein, die Erreger in wirksamer Zahl an sicher heran zu lassen. 

 

 

Mal ein paar Daten zur Erregerbelastung der einzelnen Zeckenarten:

Schätzungsweise sind  hierzulande zwischen 1 und 4 Prozent aller Holzböcke mit Anaplasma-Bakterien befrachtet. Bei der Borreliose sind im Bundesdurchschnitt  circa 3 Prozent der Zeckenlarven, 7 Prozent der Zeckennymphen und 15 Prozent der erwachsenen Holzböcke Träger von Borrelien. Regional können aber auch mehr als 30 – manchmal sogar 50 – Prozent der Zecken infiziert sein. Die Babesiose wird in Deutschland von der Auwaldzecke übertragen - hier sind  nach Schätzungen etwa 0,5 % dieser Art.  In wärmeren Regionen Südeuropas kann auch die Braune Hundezecke Babesien übertragen. Das FSME-Virus wird durch den Holzbock übertragen, in dessen Speicheldrüsen es sich aufhält. Die Zahl infizierter Zecken in Hochrisikogebieten wird auf etwa 1 bis 4 Prozent geschätzt.

 

Die größte "Chance" besteht bei der Borreliose. Impfungen hierzu gibt es nur gegen die  Zeckenart Borrelia burgdorferi, gegen alle anderen Arten ist die Impfung nutzlos. Außerdem ist die Impfung nicht ganz unumstritten.

 

Die bekanntesten Infektionskrankheiten durch Zecken

Babesiose

Der Auslöser sind Babesien.Es sind Einzeller, also Organismen, die nur aus einer Zelle bestehen. Der Überträger ist die Auwaldzecke.   Wurde ein  Hund von einer infizierten Zecke gestochen, kommt es etwa 1 bis 3 Wochen zu hohem Fieber (bis zu 42°C). Die Erreger befallen die roten Blutkörperchen des Hundes und vermehren sich dort. Durch die Zerstörung der roten Blutkörperchen färbt sich der Urin oft dunkelbraun. Besonders in der akuten Phase führt die Babesiose häufig zum Tod. Nach den  ersten starken Fieberschüben folgen Mattigkeit, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust und häufig Gelbsucht. Als Folge einer akuten Babesiose kann es zudem zu Blutarmut und Nierenversagen kommen.

Außerdem können  entzündliche Veränderungen der Augen sowie Netzhaut-ablösungen auftreten. Das Zentralnerven-system kann geschädigt werden. Dadurch können Bewegungsstörungen und epilep-tische Anfälle auftreten.

Impfstoffe gibt es nur in südlichen Länder, hier sind sie schwer zu bekommen. Die Symptome sind heftig, allein schon das hohe Fieber und die Dunkelbraunfärbung des Urins sind ein Fall für den Tierarzt.

 

 

Borelliose

Die Erreger sind Borrelia-Bakterien aus der Gruppe der Spirochäten. Ihre wichtigsten Vertreter sind Borrelia burgdorferi, Borrelia afzelii und Borrelia garinii. Die Bakterien breiten sich nach dem Zeckenstich über den Blutkreislauf im gesamten Körper des Hundes aus und können Organe, Gelenke und das Nervensystem befallen.

 Eine Infektion beim Hund verläuft meist ohne konkrete Krankheitszeichen.  Ist ein Zeckenstich mit Borrelien infiziert, entzündet sich die Einstichstelle, das ist an Rötung und Schwellung erkennbar. Wenn Symptome auftreten, sind das meist Fieber, Appetit- und Teilnahmslosigkeit. In manchen Fällen kann es allerdings zu  einer „Lyme-Arthropathie“ kommen. Das ist eine mit Lahmheit einhergehende Arthritis der Gelenke. Im weiteren Verlauf der Borreliose treten schubweise wiederkehrenden Lahmheiten mit Phasen der Besserung auf, denn die Erkrankung wird oft chronisch. Im späten Stadium kommt es zu Schädigungen der Nieren und des Herzens.

Der Erreger kann im Blut nur nachgewiesen werden, wenn er aktiv ist. Es kann durchaus sein, dass sich ein Hund mit Borrelien infiziert hat, was aber völlig unerkannt bleibt. Entweder hat das Immunsystem seine Arbeit getan und den Dingern den Garaus gemacht, bevor sie sich vermehren konnten oder sie haben sich in Körpergewebe oder Organe zurück gezogen. Dort können sie monatelang unterwegs sein, ohne dass man es außen merkt. 

 

Anaplasmose

Auslöser sind  Anaplasma-Bakterien. In Deutschland ist dies vor allem Anaplasma phagocytophilum.  A. phagocyto-philum befallen bestimmte weiße Blutkörperchen, die Granulozyten, die zum Immunsystem gehören. In ihnen vermeh-ren sich die Bakterien. Anaplamose wird durch den Zeckenstich des Gemeinen Holzbocks übertragen. Da  auch Borreliose-Erreger in den Zecken vorhanden sein können, können beide Erregertypen während eines Zeckenstiches in den Hundekörper gelangen.  Dadurch wird die Zuordnung der beobachteten Krankheitssymptome erschwert. Die Erreger können sich an den Blutgefäßwänden im ganzen Körper fest-setzen. Befallene weiße Blutkörperchen gehen an ihnen zugrunde, allerdings nicht in all  zu großer Zahl, weshalb das nicht unbedingt im Blutbild erkennbar ist. Es sind eher die roten Blutkörperchen, an denen es mangelt. Stellt man eine Anämie fest, sollte auch an Anaplasmose gedacht werden. Die Symptome wie Lustlosigkeit, Appetitlosigkeit, vielleicht Fieber und Lahmheit treten nach ca. 3 Wochen auf. Es kann auch zu schweren Aktuterkrankungen kommen mit Fieber über mehrere Tage, Atemwegs- und/oder Verdauungssymptomen, Organschwellung. Bei diesen Symptomen ist es zunächst schwierig Anaplasmose nachzuweisen, weil noch keine messbare Immunreaktion vorliegt. Langfristig sind die Symptome unspezifisch und werden oft nicht in der Gesamtheit erkannt und behandelt. 


Ehrlichiose

Der Erreger  ist das Bakterium Ehrlichia canis aus der Gruppe der Rickettsien.  Ehrlichia canis befällt die weißen Blutzellen des Hundes und lassen sich in Lymphknoten, Milz, Leber und andere Organe befördern. Es dauert einige Wochen, bis sich Symptome zeigen. Die Ehrlichiose hat mehrere Phasen: Eine akute, eine symptomenlose und eine chronische. In der akuten Phase hat der Hund Fieber, hat keinen Appetit und es zeigt sich eine Blutgerinnungsstörung. Blutungen der Schleimhäute (Nase, Zahnfleisch, extreme Läufigkeiten) treten auf. Ist ein Tier ohnehin geschwächt kann diese akute Phase lebensbedrohlich werden. 

Meist tritt jedoch eine scheinbare Heilung ein und er erkrankte Hund geht in die Phase der Symptomenlosigkeit über. Die Stärke des Immunsystems entscheidet nun, ob die Krankheit nochmals ausbrechen kann oder nicht. Die chronische Phase zeigt sich durch häufigeres Nasenbluten, Zahnfleischbluten, die Läufigkeit ist sehr blutig und sie können Blut im Kot haben. Hin und wieder gibt es Fieberschübe und die erkrankten Hunde haben keinen Appetit.

Im Blutbild kann man erkennen, dass es zu wenige rote und zu viele weiße Blutkörper-chen gibt.

FSME

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) befällt nicht nur  Menschen, sondern auch  Hunde. Der Erreger das  Europäische Zeckenenzephalitisvirus aus der Gruppe der Flaviviren. Das FSME-Virus kommt  vor allem in der Südhälfte Deutschlands vor. Hunde scheinen nach einer Infektion seltener als der Mensch Erkrankungssymptome auszubilden. Klinische FSME-Fälle sind bisher nur bei großen Hunderassen beschrieben worden - unbehandelt verliefen diese meist tödlich. Zunächst bekommen die Hunde Fieber, dann setzen neurologische Störungen ein ( epilep-tische Anfälle, Übererregbarkeit, Bewusst-seinstrübung, Schmerzen, Bewegungs-störungen oder Reflexbeeinträchtigungen. Eine Impfung wie für Menschen, gibt es für Hunde nicht.

Hepatozoonose

Mit dieser Infektionskrankheit muss man eher rechnen, wenn man sich einen Hund aus dem Süden holt. Portugal, Südspanien oder von den Kanarischen Inseln gehören zu den Verbreitungsgebieten. Ebenfalls bekannt ist, dass dieser Erreger bei Hunden  vorkommt, die aus Hafenstädten (Thessaloniki, Griechenland; Marseille, Frankreich; Malaga, Spanien) stammen. 

Die Krankheit wird durch den Einzeller  Hepatozoon canis ausgelöst. Dieser Organismus besteht nur aus einer Zelle. Die meisten Infektionen bleiben symptomlos. Zu einem Ausbruch kann es kommen, wenn das Immunsystem des Hundes geschwächt ist, oder eine gleichzeitiger Infektion Ehrlichien oder Babesien vorliegt. Hepatozoon canis wird durch Verschlucken aufgenommen und bohrt sich im Verdauungstrakt durch die Darmwand und gelangt  in den Blutkreislauf.   Von dort aus befällt er Milz, Knochenmark, Leber, Nieren und Lymphknoten. Schließlich werden auch weiße Blutkörperchen angegriffen.

Die  Symptome sind sehr unterschiedlich, je nachdem, welche Organe betroffen sind: Fieber, Blutarmut, Abmagerung, Lymphknotenschwellungen, Nasen- und Augenausfluß, blutiger Druchfall, Muskelschwäche und steifer Gang. Bei massiver Infektion sterben die Tiere infolge der Organschädigungen.

Der Überträger ist die braune Hundezecke. Sie kommt in Deutschland nicht vor.


Zeckenparalyse

 

Je nach Zustand des Immunsystems oder auch der Zeckenart kann es vorkommen, dass das Nervengift, das im Speichelsekret vieler Zecken enthalten ist, um den Zeckenstich zu betäuben, eine lähmende Wirkung auf den Organismus hat und zur Paralyse führt. Es sind vor allem die Schildzecke und die braune Hundezecke, die im Verdacht stehen in ihrem Speichel dieses Nervengift auszubilden.

Viele Zecken können eine paralytische Reaktion erzeugen und  die Paralyse kann überall vorkommen, aber sie wird nur selten beobachtet. Nur die  australische Zecke Ixodes holocyclus verursacht  eine so starke Lähmung, dass dies unter Umständen lebensbedrohlich werden kann.

Die Symptome beginnen meist erst einige Tage, nachdem die Zecke sich festgebissen hat. Zunächst kann man eine allgemeinen Schlaffheit beobachten, die dann in eine Lähmung der hinteren Gliedmaßen übergeht. Innerhalb der nächsten 2 bis drei Tage folgt die komplette Lähmung der Beine. Setzt eine Lähmung der Atemmuskulatur ein, die sich durch schwere Atembeschwerden zeigt, kann es binnen weniger Tage lebensbedrohlich werden.

Die Symptome bessern sich meist schnell, wenn die giftige Zecke  entfernt wird. Dennoch sollte man nicht darauf vertrauen. Bei Auftreten der Symptome sollten  frühzeitig  die richtigen Maßnahmen getroffen werden.


Infektionskrankheiten durch andere Parasiten

Leishmaniose

Die Überträger der Leishmaniose sind winzig kleine Mücken - die Sandmücken. Sie heißen nicht etwa Sandmücken, weil sie im Sand - also am Strand - vorkommen, sondern weil sie sandfarben sind. Sie sind nachtaktiv und werden durch Licht angezogen und lassen sich nur auf schlafenden Individuen nieder. Wenn sie auf einem Hunde landen, krabbeln sie bis in weniger behaarte Region und stechen erst dort zu. Das ist raffiniert. Denn würden sie ihm direkt um die Ohren sausen, würde er sie bemerken. Bis vor 10 Jahren galt Leishmaniose als Tropen- bzw. Mittelmeerkrankheit, inzwischen haben wir sie aber auch hier in Deutschland. Leishmanien sind keine Bakterien oder Viren sondern parasitäre Einzeller. 

Die Symptome sind eine auffällige Schwäche, schlechter Allgemeinzustand, Appetitmangel und Bewegungsunlust. Allerdings lässt das nicht unbedingt auf diese bestimmte Erkrankung schließen. Erst viel später zeigen sich die typischen eingerissenen und wunden Ohrränder, Schuppenbildung auf der Ohr- und Kopfhaut was auch noch stark jucken kann. 

Je nach Herkunftsland kann es unterschiedliche Symptome geben. Die Hautausschläge können trocken sein und sich nur am Kopf befinden oder krustig und mehr an Nase und Beinen auftreten. Manchmal kann man die Symptome auch mit Milbenbefall verwechseln. Manche Hunde erkranken nur an den Schleimhäuten des Magen-Darm-Traktes. Lymphknotenschwellungen gehören dazu  - es sind entweder einzelne Anschwellungen oder alle Lymphknoten betroffen. Die Augen sind oftmals stark betroffen wie alle Teile des Augapfels, die Augenhöhlen und die Bindehäute. Zeigt sich im Blutbild eine Anämie sollte auch an eine Leishmaniose gedacht werden.

Wird eine Leishmaniose nicht erkannt und die Symptome mit Cortison behandelt, gehen zwar die Entzündungen zurück aber das Cortison dämpft das Immunsystem und so können sich die Erreger noch besser ausbreiten. 

Die Leishmaniose selbst und die Medikamente dagegen schädigen massiv die Nieren, weshalb erkrankte Tiere meist an Nierenversagen sterben.

Die beste Vorsorge gegen Sandmücken ist ein Protectorhalsband, das schon zwei Wochen vor einer geplanten Reise in den Süden angelegt werden sollte. Haben sich Hunde mit dem Erreger infiziert, sollten auch diese in Risikogebieten (hier Süddeutschland) im Sommer ein solches Halsband tragen, um den Erreger nicht an weitere Sandmücken weiterzugeben.

Leishmaniose kann jahrelang unbemerkt bleiben. Ein infiziertes Tier kann sein Leben lang ohne irgendwelche Krankheitssymptome sein. Es kann aber auch plötzlich zum Ausbruch kommen. Wird der Hund gesund ernährt und das Immunsystem unterstützt, sind die Prognosen sehr gut. Ist die Krankheit allerdings einmal ausgebrochen, ist es eine schwere und u.U. lebensbedrohliche Erkrankung. 

Bei einer Leishmanioseerkrankung ist es extrem wichtig, das Immunsystem nicht noch weiter zu strapazieren, etwa durch Impfungen, Wurmkuren oder unterdrückende Medikamente wie Cortison oder Antibiotika. Auch Stress sollte unbedingt vermieden werden.

Die homöopathische Behandlung unterstützt das Immunsystem und trägt dazu bei, dass siech die Erreger nicht so stark ausbreiten.


Toxoplasmose

Toxoplasmose ist eine Infektion mit dem Parasiten Toxoplasma gondii und befällt nur Katzen.  Sie dienen dem Parasiten als Endwirt . Viele verschiedene Nutztiere hingegen (Schweine,  Wildtiere, diverse Vögel und auch der Mensch) sind  Zwischenwirte.

Katzen können sich auf verschiedenen Wegen infizieren: Der Parasit durchläuft unterschiedliche Entwicklungsstadien innerhalb der Zwischen- und Endwirte und wird mit dem Kot ausgeschieden. Außerhalb eines Wirts entwickelt er sich nach einigen Tagen zu einem infektiösen Erreger.

Über den Kontakt mit dem infizierten Kot können sich weitere Katzen oder andere Tiere sowie der Mensch mit Toxoplasmose anstecken. Außerdem ist eine Übertragung durch den Verzehr von rohem infizierten Schweinefleisch oder infizierten Vögeln möglich.

Katzenwelpen können sich bereits im Mutterleib oder kurz nach der Geburt über die Mutterkatze mit Toxoplasmose infizieren. Toxoplasmose kann bei Katzenwelpen, aber auch bei Katzen, deren Immunsystem geschwächt ist, schwer verlaufen bzw. bei solchen, die bereits bei der Geburt durch die Mutter infiziert sind, verläuft eine Toxoplasmose in einigen Fällen  tödlich.

Vielfach verläuft eine Infektion mit Toxoplasmose bei der Katze symptomenlos. Es kommt selten zu Beschwerden wie Durchfall  oder kurzfristig geschwollene Lymphknoten oder Fieber. Bei jungen Katzen oder bei geschwächtem Immunsystem, treten häufig Symptome wie Atemnot, Fieber, Husten, Durchfall, allgemeine Schwäche, Entzündungen des Auges, Leber- oder Herzmuskel-Entzündungen sowie Gelbsucht  auf. 

Bei älteren geschwächten Katzen verläuft die Toxoplasmose  manchmal chronisch. Dann leiden die Tiere vor allem unter Magen-Darm- Störungen sowie Störungen des Zentralen Nervensystems (ZNS).

Zur Behandlung der akuten Toxoplasmose bei der Katze wird ein Antibiotikum (Clindamycin) eingesetzt. Sollten sich Zysten im Gewebe gebildet haben, so kann man diese nicht beseitigen, sondern lediglich die Vermehrung der „freien“ Formen der Toxoplasmen verhindern. Die Prognose ist abhängig vom Verlauf, solange der Parasit im Darm bleibt ist sie gut.


Was kannst Du tun?

Das Thema Zecken hatte ich schon in meinem April-Blog kurz angeschnitten, was Du prophylaktisch unternehmen kannst und was die Folge von SpotOn und Co sind, kannst Du HIER nachlesen.

Das Problem ist, die Symptome der entsprechenden  Infektionserkrankung zuzuordnen. Ein Nachweis der Erreger ist oft schwierig. Wenn Borrellien beispielsweise abgetaucht sind und sich irgendwo in der Peripherie aufhalten, kann man sie nicht nachweisen und auch nicht bekämpfen. Sie müssen aktiv sein, damit man sie im Blut nachweisen und dann auch mit einem Antibiotikum behandeln kann. Bei den Anaplasmen ist es ähnlich.

 

Das Beste, was Du für Dein Tier tun kannst ist, mit deinem Tier einen klassischen Tierhomöopathen aufzusuchen ..... z.B. mich .....  

Ich betrachte die Gesamtheit der Symptome, berücksichtige, wie sich Dein Tier fühlt, in welcher Situation es ihm besser oder schlechter geht und viele Faktoren mehr. Danach wähle ich ein Mittel aus, das das Immunsystem deines Tieres unterstützt mit den Erregern selbst fertig zu werden.

 

Doch beachte:

Hoch akute Symptome  wie beispielsweise hohes Fieber, Atemnot, Lähmungen, Blutungen usw. gehören immer in die Hand eines Tierarztes.

 

 

Nach einer Akutbehandlung durch den Tierarzt ist eine homöopathische Anschlussbehandlung in jedem Fall ratsam, um das aus den Fugen geratene Gleichgewicht im Organismus wieder her zu stellen und Dein Tier stark zu machen gegen den nächsten Angriff von außen.



War dieses Blog-Thema interessant für Dich, hat es  Dir ein bisschen weitergeholfen? Dann freue ich mich über einen positiven Kommentar oder ein Like  meiner Facebook-Seite.

Meine monatlichen Newsletter schließen immer an die Blog-Themen an

 

 

Wie  immer bist Du herzlich eingeladen, Deine Erfahrungen, Anregungen oder Fragen zum Thema als Kommentar zu posten.

 


Quellen: Zeitschrift Tierhomöopathie II/2013, Parasitenfrei.de, Wikipedia, Katzenklinik Frankfurt - Bilder Gespenster pixabay Alexas Fotos, Zecke Jerzy Gorecki, Wikipedia Sandmücke

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Pro BARF

Warum biologisch artgerechte Rohfütterung Deinem Hund gut tut...

...die Erfahrungsberichte sprechen für sich

Seit ca 5 1/2 bis 6 Jahren "Barfen" wir mit Hilfe von Frau Schäfers abwechs-lungsreichen Tagesmenues.

Murphy hat, wie so viele Boston Terriers, an Erbrechen und Darmproblemen mit Durchfall und starken Blähungen gelitten. Seitdem wir Barfen haben wir einen gesunden und wesentlich agileren Hund der mit Freude frisst und mit sichtlich mehr Freude lebt. Die Magen-Darm-Probleme gibt's nicht mehr. Sogar bei der diesjährigen Hitze hatten kein Problem. Wir sind vom Barfen überzeugt.

Karin mit Murphy

Ich bin überzeugt vom BARF Konzept für den Hund und habe in Sunny's Futternapf den idealen Service Partner gefunden.

Ich mag die kompetente Beratung und die Flexibilität bei der individuellen Menüzusammenstellung für Billie. Er wird dieses Jahr 6 Jahre alt und ist mit seinem Idealgewicht ein zufriedener und gesunder Hund. 

Ich wünsche Sunny' s Futternapf noch weiterhin viel Erfolg!

Anne-Katrin mit Billie

Wir sind mehr als überzeugt vom Rohfutter, denn im Alltag,

wie auch beim Camping-Urlaub kommt man sehr gut mit dem 

portionierten Futter zurecht. Durch das perfekt abgestimmte 

Futter ist Rudi gesund und aktiv, er hat ein wunderbares Fell, 

gesunde Zähne und weil er so gut riecht, mag man immer an 

ihm schnüffeln️.

Herzliche Grüße

Stefanie und Klaus  mit Rudi


Nach jahrelangen Problemen mit einem medizinisch unheilbaren Hautausschlag bei meiner 13 Jahre alten Hündin Asali, habe ich mich entschieden von der Trocken- auf die Rohfütterung umzustellen. Ich war sehr erstaunt. Schon nach kurzer Zeit war der Ausschlag verschwunden (kam auch nie wieder), Asalis Fell sah plötzlich viel glänzender und gepflegter aus und auch der starke Geruch, den sie davor an sich hatte war weg. Schon mit vier Jahren wurde bei ihr Arthrose festgestellt. Erst vor kurzem sagte mir der Tierarzt wie erstaunlich gut ihr Zustand in diesem hohen Alter für ein Ridgeback sei. „Sie würde richtig gut aussehen“. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Umso mehr bin ich unglaublich dankbar  hier vor Ort auf Frau Schäfer und Sunnys Futternapf getroffen zu sein. Meiner Meinung nach trägt diese Art und Weise der „natürlichen Fütterung“ ganz entscheidend zu Asalis Aussehen und Gesundheit bei. Akira meine zweite Hündin (mittlerweile über 10 Jahre alt) kam völlig verwildert und ausgehungert aus Spanien zu uns. Vom Trockenfutter, was ich ihr zu Beginn gegeben hatte, wollte sie kaum etwas nehmen. Als ich dann wegen Asali die Umstellung auf Rohfütterung gemacht habe, nahm Sie ihr Menü mit großer Gier und Appetit. Ihr Fell ist wunderschön geworden und auch ihr Zustand ist trotz einer Autoimmunerkrankung, die ältere Schäferhunde laut Tierarzt wohl häufiger bekommen können,  außergewöhnlich gut und sie ist extrem fit und agil. Am Anfang hatte ich etwas Bedenken, dass mir die Zusammenstellung  von Fleisch und Gemüse und was man noch so alles bei der Rohfütterung beachten muss zu viel werden könnte. Ich hatte einige Bücher schon gelesen, da traf ich auf die Internetseite von Frau Schäfer, die mir sofort gefallen hat. Nach einem ersten Treffen mit ihr war ich sehr erleichtert. Sie hat mich sofort sehr kompetent und ausführlich  beraten und Futterpläne individuell für jeden meiner beiden Hunde erstellt. Auch, dass man die Menüs bei ihr direkt fix und fertig bekommt und nur noch auftauen und in den Napf geben muss, finde ich super klasse und einfach.  Zusammenfassend kann ich aus nun jahrelanger Erfahrung nur jedem diese Art und Weise der Fütterung ans Herz legen. Ich bin großer Fan davon und meine beiden Hunde auch.

Simone mit Akira und Asali

Willst du mehr erfahren?

Unsere Hunde haben die Umstellung auf BARF problemlos vertragen und die Näpfe waren immer leer. Sweety haben wir als Welpe übernommen und sie hatte schon vorher Rohfutter. Sie wird jetzt bald 7 Jahre, war immer gesund und ist topfit. Ihr Fell glänzt ohne weitere Pflege. Dank Ihrem für Sweety erstellten Speiseplan und den tiefgefrorenen Tagesportionen ist die BARF Fütterung sehr einfach. Es hat immer alles gut geklappt und wir sind froh, dass wir Sie haben, liebe Frau Schäfer. Nur der Knochen scheint Sweety doch besser mit Erde zu schmecken: sie vergräbt ihn erst, um ihn dann genüsslich zu verspeisen. 

Angela mit Sweety

Bevor wir zu Sunny‘s Futternapf kamen hatte Delon immer wieder Probleme mit der Verdauung, schleimte sehr viel, auch der Stuhlgang war teils breiiger als er sein sollte.  Durch  die Erfahrung von Frau Schäfer Ihrem großem Bemühen und dem Barf haben wir alles super im Griff.  

 Tanja mit Delon

Unserer Hund Pao hatte von Welpen-

alter an Verdauungsprobleme.

Nach diversen Tierarztbesuchen, 

sämtlichen Rechnungen und ausprobierten 

Futtersorten waren wir mit unserem Latein 

am Ende.

Eine Empfehlung führte uns schließlich zum 

Sunnys Futternapf.

Seitdem geht es dem Pao hervorragend, er ist 

mittlerweile 12 Jahre alt und für sein Alter sehr lebendig und fröhlich. 

Auch unseren zweiten Hund Billy haben wir erfolgreich auf das BARF umgestellt.

Die Vorteile liegen auf der Hand: 

Gesundes und ausgewogenes Futter!

Gesunde Hunde!

Wenig Aufwand und gutes Gefühl als Hundehalter!

Natalie mit Pao und Billy


Wo bekomme ich Fleisch in guter Qualität?   Was braucht mein Hund noch, außer Fleisch? Hat mein Hund dann auch alle nötigen Nährstoffe?   Kann mein Hund von rohem Fleisch krank werden?  Ist das  alles sehr aufwändig? 

Das sind genau die Fragen, die ich trotz lesen von diversen Büchern vor 10 Jahren auch hatte, als wir uns mit der BARF-Ernährung beschäftigten. Heute sind wir froh, das wir diesen Schritt gemacht haben, hier ein paar Punkte aus meiner Erfahrung mit der Rohfütterung.  Pablo verträgt die Rohfütterung von Anfang an (bereits als Welpe) sehr gut, er war bislang nie ernsthaft krank, ein einziges Mal hatte er Durchfall der 24 Stunden anhielt ansonsten ist sein Kot in der Regel fest und die Menge ist auch sehr viel kleiner und vom Geruch angenehmer als bei Hunden die herkömmlich ernährt werden. Die Zubereitung der Mahlzeiten gehen mittlerweile sehr routiniert von der Hand und macht sogar spaß wenn man sieht was mein Hund so zu fressen bekommt.  

Für mich war es sehr hilfreich, gerade in der Anfangszeit, mit Christine eine kompetente Ansprechpartnerin zu haben die einem mit Rat und Tat zur Seite seht.  Pablo ist jetzt 10 Jahre alt, hat vor kurzem die Formwertprüfung mit Vorzüglich bestanden und von der Richterin eine für sein Alter ausgezeichnete Verfassung bescheinigt bekommen. Wir sind immer noch im Dummy-Sport als Veteranengespann unterwegs und sehr aktiv. Unsere Züchterin hat ihn im Sommer als Deckrüde ausgesucht und am 20. September kamen hieraus 8 Welpen auf die Welt.

Andreas mit Pablo


KONTAKT

Frankfurter Straße 28, 63225 Langen

info@sunnys-tierhomoepathie.de

Telefon: 0152 09860342

Auf  Facebook folgen

BEHANDLUNGEN

Klassische Homöopathie

Ernährungsberatung

Verhaltensberatung

 

Wissensletter